Phoenixsee

Dort, wo 160 Jahre lang ein Stahlwerk das Leben bestimmte, wurde 2001 ein Projekt mit Seltenheitswert begonnen: das Projekt Phoenixsee. Auf dem Gelände der Dortmunder Hermannshütte im Stadtteil Hörde entstand nach und nach ein riesiges Naherholungsgebiet mit einem Stausee, ausgedehnten Grünflächen und Spazierwegen.

Statt die Fläche brachliegen zu lassen, entschloss sich die Stadt Dortmund, einen 24 ha großen künstlichen See mit einem Segelhafen sowie umliegenden Wohn- und Geschäftshäusern anzulegen. Dafür wurden ganze 2,5 Million m³ Boden bewegt. Auf künstlich angelegten Terrassen errichtete man ab 2011 die ersten Wohnhäuser. Seitdem ist das Areal öffentlich zugänglich und wird nicht nur von Dortmundern aller Altersgruppen ausgiebig genutzt.

Das Projekt Phoenixsee umfasst einen modernen und gleichzeitig naturnahen Standort, der Arbeit, Wohnen und Freizeit miteinander verbindet. Neben dem Stausee, 1.300 Wohneinheiten und Büroanlagen gibt es Einkaufsmöglichkeiten und gastronomische Angebote, hauptsächlich rund um den Segelhafen. Im westlichen Teil entsteht eine Kulturinsel, auf der Konzerte und Theateraufführungen stattfinden, und zwischen den beiden bestimmenden Wohngebieten errichtet man eine große Grünanlage. Das gesamte Areal in Dortmund wird jedoch weniger vom Phoenixsee als vielmehr von der Emscher geprägt. Nachdem sie mehr als anderthalb Jahrhunderte durch einen unterirdischen Kanal floss, kann sie sich heute wieder in einem Bett an der Oberfläche schlängeln.

Anziehungsmagnet ist der 1,2 km lange Phoenix-Stausee, der größer ist als die Binnenalster in Hamburg. Er ist der Mittelpunkt der gesamten Fläche, ein beliebtes Naherholungs- und Freizeitgebiet und auch ökologisch wichtig. Den See kann man beim Rudern, Paddeln oder mit dem Tretboot erkunden, und im lokalen Yachtklub sind sogar Segelkurse möglich. Die 3 km lange Uferpromenade mit drei Eingangsbereichen lädt zum Spazieren, Joggen und Radfahren ein. Im Nordosten des Sees findet man ruhigere Naturräume, in denen sich Flora und Fauna ungestört entfalten können. Nicht zuletzt hat der See auch für den Hochwasserschutz der Emscher Bedeutung.

 Adresse

Hörder Burgstraße 1,
44141 Dortmund

 Kontakt

 

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