In den Gebirgsregionen der Slowakei bieten die zahlreichen Mineralquellen die besten Voraussetzungen für einen Wellnessurlaub. Eine Gesundheitsreise in die Slowakei kann man so bei Bädertherapien, Akupunktur und Massagen, aber auch mit ausgiebigen Wanderungen verbringen.

Blaue Donaulandschaften, saftig-grüne Wälder und die imposanten Berge der Hohen Tatra laden in der Slowakei zu einer Gesundheitsreise ein. Neben der erfrischend unberührten Natur sind es die mineralhaltigen Quellen, die in verschiedenen Regionen aus dem Boden sprudeln und die besten Voraussetzungen für einen wellnessorientierten Aufenthalt schaffen. Auf eine jahrhundertalte Tradition blickt beispielsweise der Kurort Bardejovske kupele zurück, in dem schon im 15. Jahrhundert gebadet wurde. Selbst die legendäre Kaiserin Sissi von Österreich verbrachte hier mehrere Wochen ihren Gesundheitsurlaub. Perfekt ist Bardejovske kupele vor allem gegen Kreislauf- und Stoffwechselbeschwerden. Zudem sorgt die gute Luft für eine Befreiung der Atemwege. Die sulfathaltigen Wasser aus der Kurstadt Bojnice wirken sich dagegen wohltuend gegen jegliche Nervenleiden und motorische Probleme aus. Bojnice liegt im Herzen der Slowakei und lässt sich am besten über Trencin an der Europastraße E75 erreichen. Bardejov bzw. die Bardejovske kupele finden Wellnessurlauber an der Grenze zu Polen nördlich des Wintersportortes Presov.

Gesundheitsreise in der Slowakei: Die besten Kurorte in der Nähe von Banska Bystrica

In der Niederen Tatra rund um den Fluss Hron breiten sich die Hügel einer Art slowakischen Erzgebirges aus. Das Gestein ist hier besonders mineralhaltig und versorgt so auch die regionalen Heilbäder mit exzellentem Wasser. Gute Voraussetzungen für eine Gesundheitsreise in der Slowakei findet man so in Brusno in der Region Obergran. In der Nähe von Banska Bystrica spezialisiert man sich hier auf die Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Nieren- und Leberleiden. Ähnlich effizient heilen die Angebote im Kurort Dudince diese Krankheitsbilder. Zudem nutzt man die Thermalquellen, um Herz-Kreislauf-Beschwerden zu behandeln. Von der Wirkung des Quellwassers im Tal von Krupinska kotlina wussten bereits die alten Römer, die im 2. Jahrhundert n. Chr. ihre Soldaten zur Kur hier herschickten. In der näheren Umgebung kann man außerdem durch die dichten Wälder wandern und an der frischen Luft tief durchatmen. Unweit von Banska Bystrica verlockt außerdem das Heilbad Kovacova am Berg Kremnicke vrchy zu Erholung in bezaubernder Natur.

Weitere Kurorte in der Slowakei

Im Süden unweit der ungarischen Grenze können alle, die eine Gesundheitsreise in die Slowakei unternehmen möchten, Ciz ansteuern. Die hiesigen Thermalquellen sind stark jod- und bromhaltig und speisen die Bäder des Ortes. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich hier eine umfangreiche Wellness-Infrastruktur entwickelt, die Massagesalons, medizinische Kurangebote, Wellnesshotels und vieles mehr umfasst. Etwa 80km von der Hauptstadt Bratislava entfernt, liegt der Geothermalort Piestany am Ufer des Vah-Flusses. Neben gesundheitsförderndem Wasser kommen hier Heilschlämme zur Anwendung. Die warmen Packungen sind insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen ein Segen. Professionelle Ärzte und Pfleger organisieren vor Ort außerdem Physiotherapie, Unterwassergymnastik, Akupunktur und Sauerstofftherapien. Ähnliche Elemente umfasst das Angebot der Sanatorien von Rajeske Teplice zwischen Zilina und Martin. Die Quellen sind stark alkalisch mineralisiert und werden meist für die Anwendung bei Rheuma und nicht-tuberkulöse Atemwegserkrankungen genutzt.