Wer sich in Tansania auf Safari begibt, den erwarten beeindruckende Nationalparks mit weiten Steppen, wilde Tiere und die unverfälschte Kultur der Eingeborenen.

Eine Safari in Tansania ist wohl eine der aufregendsten und abwechslungsreichsten Reisen, die man in Afrika unternehmen kann. Das an der Ostküste des Kontinents gelegene Land besticht mit vielseitigen Landschaften und einer reichen Artenvielfalt.

Die Serengeti erleben

Der Nationalpark im Norden des Landes zählt aufgrund der weiten Ebene der Serengeti und der jährlichen Naturschauspiele zu den bekanntesten weltweit. Während die Landschaft im Sommer an vielen Orten einer Wüste gleicht, überziehen nach den heftigen Regenfällen des Winters bunte Blumenteppiche das grüne Grasland. Wer eine Safari in der Serengeti unternimmt, den erwartet eine unglaubliche Fülle an Wildtieren. Gigantische Herden von Gnus durchziehen jährlich die weite Savanne auf ihrem Weg zu den Weidegründen und Wasserlöchern des Nordens. Zebras und Giraffen grasen auf den weiten grünen Ebenen, auf denen kaum ein Baum zu sehen ist. Löwen und Geparden liegen auf steinernen Hügeln in der Sonne und beobachten die Herden der Huftiere. Vom Jeep aus lassen sich die Tiere ausgezeichnet in aller Ruhe aus der Nähe betrachten. Highlights des Parks sind der Victoriasee, der von Flusspferden bewohnt wird, der Ngorongoro-Vulkankater. Um die Gnus auf ihrer Wanderung zu begleitet bieten sich eine Safari in den Monaten Dezember bis Juli an und für Raubtierbeobachtungen eignen sich die Monate zwischen Juni und Oktober.

Den Ngorongorokrater erkunden

Der beeindruckende Ngorongoro-Vulkankrater ist mit einem Durchmesser von fast 20km der größte Krater der Welt und eine der artenreichsten Regionen Ostafrikas. Die weiten Wiesen werden von den umliegenden Kraterwänden eingeschlossen und bilden eine malerische Komposition. Auf der weiten Ebene finden sich fast alle Tierarten, die in der östlichen Region Afrikas heimisch sind. Im Krater liegt der Salzsee Magadi, in dem Flamingos nach kleinen Krebsen fischen und einen herrlichen Kontrast zu den grünen Wiesen und den graublauen, schrägen Kraterwänden aus Vulkangestein bilden. Einige Massai lassen im Krater ihre Tiere weiden. Hier bietet sich dem Besucher die einmalige Chance einen der bekanntesten afrikanischen Volksstämme zu Gesicht zu bekommen. Ein besonderer Ort innerhalb des Ngorongorokraters ist die Olduvaischlucht. Aus der Gegend stammen einige der ältesten Funde menschlicher Zivilisation, darunter das 20.000 Jahre alte Skelett eines Homo sapiens. Die beste Zeit für eine Safari im Ngorongorokrater ist zwischen Juli und November. Der Krater bietet sowohl schöne, kleine Lodges inmitten des grünen Paradieses, als auch Hotels am Kraterrand, von denen aus sich herrliche Aussichten auf die beeindruckende Landschaft bieten.

Ausflug zu den großen Seen der Serengeti

Das Ufer des Eyasisees liegt westlich des Ngorongoro-Kraterhochlands und überrascht mit einer üppigen Vegetation. An dessen Ufer wachsen üppige Palmen und blühende Büsche. Hier können Besucher nicht nur Flusspferde beim Baden beobachten, sondern auch die indigene Bevölkerung kennenlernen und sich ein Bild von der traditionellen afrikanischen Lebensweise machen. Der Eyasisee ist ein Rückzugsgebiet für einige indigene Volksgruppen, die in der Region um den See siedeln und jagen. Der Natronsee im Norden Tansanias ist einer der größten Salzseen der Erde und beeindruckt seine Besucher mit riesigen Scharen von Flamingos, deren Gefieder in der Sonne leuchtend rosa schimmert. Der Besuch des alkalischen Sees ist ein echtes Abenteuer, denn er liegt in einer sehr heißen Region, in der keine Bäume wachsen. Die Sicht auf die unwirkliche Landschaft und die leuchtenden Flamingos macht eine Fahrt zu Natronsee zum krönenden Abschluss einer Safari in Tansania.