Wale, Delfine, Rentiere und Polarlichter: Weit im Norden findet man eine außergewöhnliche und vielseitige Tierwelt sowie die beeindruckende Schönheit der Aurora Borealis, was eine Safari in Island zu einem einzigartigen Erlebnis macht!

Was man sich bei einer Safari durch Island auf keinen Fall entgehen lassen sollte, ist eine Walbeobachtungstour in der Hauptstadt Reykjavik. Bei einer Vielzahl von Anbietern kann man einen mehrstündigen Bootsausflug buchen, für Reisende mit einem begrenzten Zeitbudget gibt es auch eine etwas kürzere Express-Variante mit einem Schnellboot. Die Touren finden das ganze Jahr über statt und sind im Sommer wie im Winter ein spektakuläres Erlebnis. Da in den kälteren Monaten die Temperaturen einige Grad unter Null sinken können und in Hafennähe sowie auf See das Wetter generell oft windig ist, wird dazu geraten, warme Kleidung und feste Schuhe zu tragen. Die meisten Anbieter stellen den Gästen sogar zusätzliche Overalls zur Verfügung. Snacks für unterwegs können in den Bordrestaurants erworben werden. Angekommen im Walgebiet hat man dann die exklusive Gelegenheit, Buckelwale, Zwergwale, Weißschnauzendelfine oder Schweinswale in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Selbst falls keine Tiere gesichtet werden sollten, kann man meist kostenfrei an einer weiteren Tour teilnehmen. Wer lieber gleich vom Hotel statt vom Harfen aus startet, kann sich auch gegen einen Aufpreis abholen lassen.

Auf der Jagd nach Polarlichtern

Die Lage in der Nähe des arktischen Polarkreises macht Island zu einem der bestgeeignetsten Orte der Welt, um Polarlichter zu sehen. Beim Anblick der bunten Nordlichter, die über den Nachthimmel tanzen, bleibt einem einfach der Atem weg. Die besten Chancen, das außergewöhnliche Lichtspektakel zu beobachten hat man in den Wintermonaten von September bis April und außerhalb der Städte. Daher bietet sich eine Tour mit einem Safari-Jeep an, der technisch hochwertig ausgestattet und damit besonders sicher auch abseits der Straße ist, selbst wenn das Wetter mal überraschend umschlagen sollte. Eine Jeep-Safari durch Islands weite Schneefelder ist also ein sicheres und unglaublich eindrucksvolles Erlebnis.

Quad-Abenteuer und Rentier-Safari in Island

Im östlichen Teil des Landes findet man neben karger Vulkanlandschaft und einsamen Wäldern auch Rentierhorden. Auf einer Rentier-Safari-Tour hat man die Möglichkeit, den majestätischen Tieren nahe zu sein und sie zu fotografieren. Es können Ausflüge mit einer Dauer von einigen Stunden gebucht werden, oder auch zweitägige Bustouren. Dabei startet ein Anbieter beispielsweise von Egilsstadir aus und bringt die Fahrgäste nach Absprache mit dem East Iceland Nature Centre und lokalen Bauern in die passenden Regionen. Ferngläser und Snacks werden für die Teilnehmer bereitgestellt.

Eine der wohl aufregendsten Varianten, Islands vielseitige Landschaften zu erkunden ist auf einem Quad-Bike. Bei der rasanten Fahrt durch die Felder, Berge und Flüsse kommen Adrenalin-Junkies voll auf ihre Kosten. Auch Anfänger können ohne Bedenken teilnehmen, die Gefährte sind sicher und einfach zu bedienen. Wer selbst fahren möchte, benötigt einen Führerschein und für Beifahrer wird ein Mindestalter von sechs Jahren vorausgesetzt. Viele Touren starten von Reykjavik aus. Im Süden kann man in der Nähe von Stokkseyri oder nahe des Mýrdalsjökull-Gletschers losfahren. Die Anbieter operieren teilweise das ganze Jahr über.