Was ist ein Backpacker?

Backpacker leitet sich von "backpack", Rucksack, ab und bedeutet auf Deutsch "Rucksackreisender". Typisch für diese Art von Reisenden ist, dass sie meist nicht an einem Reiseziel verweilen, sondern unabhängig zu verschiedenen Orten reisen. Außerdem reisen Backpacker normalerweise für längere Zeiträume als normale Touristen und sind oftmals mit niedrigem Budget unterwegs.

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Wie entstand der Begriff Backpacker?

Der Ausdruck Backpacker beziehungsweise Rucksackreisender entstand im deutschsprachigen Raum in den 1970er-Jahren. Daneben wurden die überwiegend jungen Leute, die diese Art des Reisens bevorzugten, auch als Weltenbummler oder Globetrotter bezeichnet.

Es waren zunächst häufig Leute aus dem angloamerikanischen Raum, die nur mit dem nötigsten Gepäck und ohne konkrete Pläne oder Unterkunftsmöglichkeiten auf die Reise gingen.

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Was macht einen Backpacker aus?

Die Reiseziele und Unterbringungen eines Backpackers sollten möglichst fernab der Destinationen und Hotels bzw. Resorts der Pauschaltouristen liegen und einen engeren Kontakt mit Einheimischen ermöglichen.

Backpacker organisieren ihre Reisen individuell und sind relativ flexibel unterwegs. Unterwegs schließen sie gern Kontakte mit anderen Reisenden und tauschen ihre Erfahrungen und Abenteuer aus. Oftmals reisen sie ganz alleine und möchten die eigene Komfortzone verlassen.

Statistiken haben ergeben, dass die meisten Backpacker aus westlichen Regionen wie Nordamerika, Westeuropa, Australien und Neuseeland stammen und zwischen 18 und 33 Jahre alt sind.