
April 2026
In Dresden erwartet dich eine vielfältige Museumslandschaft mit Ausstellungen zu allen möglichen Themenbereichen – von Kunst, Geschichte und Naturwissenschaften bis hin zu absoluten Nischenthemen. Viel Spaß beim Entdecken!
Dresden ist eine weltberühmte Kunststadt mit einer außergewöhnlichen Museumslandschaft von knapp 50 Häusern und seit Jahrhunderten die Wirkungsstätte vieler großartiger bildender Künstler. Natürlich hast du schon von den Kunstsammlungen im Zwinger und im Albertinum gehört, weißt, dass in der Gemäldegalerie Alte Meister Raffaels „Sixtinische Madonna“ zu bewundern ist und dass im „Grünen Gewölbe“ der königliche Schatz schlummert. Aber hast du eine Ahnung, welche großartigen Museen es in Dresden außerdem gibt?
Hier findest du eine übersichtliche Liste der wichtigsten Museen für deine nächste Städtereise nach Dresden.

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Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger
Die Sammlung der Gemäldegalerie umfasst rund 3.800 Werke und zeugt vom Geschmack der sächsischen Kurfürsten, denn viele der Bilder hingen einst in den Räumen des kurfürstlichen Residenzschlosses. Ein Gemälde ist kostbarer als das andere, aber die absoluten Highlights in dem Semperbau sind nach wie vor Raffaels „Sixtinische Madonna“, Giorgiones „Schlummernde Venus“, Vermeers „Bei der Kupplerin“ und die berühmte Ansicht der Dresdner Stadtsilhouette von Canaletto.

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Das Albertinum
Kunst von der Romantik über den Impressionismus bis zur Gegenwart versammelt die Galerie Neue Meister im Albertinum an der Brühlschen Terrasse. Zu den großen Schätzen gehört die Malerei von Caspar David Friedrich und Gerhard Richter. Die Skulpturensammlung, das zweite Museum von Weltrang, das sich in diesem ehemaligen Zeughaus befindet, umfasst Meisterwerke aus mehr als fünf Jahrtausenden, also von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, darunter auch berühmte Bildhauerarbeiten von Auguste Rodin.
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Das Grüne Gewölbe im Residenzschloss
Das Grüne Gewölbe ist die Schatzkammer der sächsischen Könige. August des Starke ließ sie zwischen 1723 und 1730 einrichten, um mit seinem Reichtum und seiner Macht zu protzen. 3.000 Meisterwerke der Juwelier- und Goldschmiedekunst, wertvolle Schmuckstücke, kostbar besetzte Waffen, kunstvolle Bronzestatuetten, Bergkristalle, Gold und Diamanten, Porzellan sowie Kunstwerke aus Bernstein zeugen von der Kunstfertigkeit vergangener Generationen. Filigrane Schnitzereien aus Elfenbein und der berühmte Kirschkern, in den 185 Gesichter geschnitzt wurden, werden dich aus dem Staunen nicht mehr herauskommen lassen.
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Der Mathematisch-Physikalische Salon im Zwinger
Hier entführen dich die Ausstellungsstücke auf eine Zeitreise und zeigen, wie das Verständnis von der Welt über die Jahrhunderte gewachsen ist. Du kannst einen der ältesten Himmelsgloben bestaunen, der bereits im 13. Jahrhundert im heutigen Iran gefertigt wurde. Außerdem lässt sich hier die Entwicklung der Uhr von der Frühen Neuzeit bis zur Serienfertigung verfolgen. Die Pascaline, die Rechenmaschine des 1632 geborenen französischen Mathematikers und Philosophen Blaise Pascal, kannst du sogar als 3D-Modell ausprobieren und auch andere Animationen eröffnen den Blick auf das Innenleben historischer mechanischer Objekte.

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Porzellansammlung im Zwinger
Chinesisches Porzellan war das „Must-have“ im 17. und 18. Jahrhundert und August der Starke rühmte sich, das Geheimnis seiner Herstellung zu kennen. Also gründete er 1710 in Meißen die erste europäische Porzellanmanufaktur und sammelte tausende der exotischen Produkte. Es ist also ihm zu verdanken, dass du heute in der umfangreichsten keramischen Porzellansammlung der Welt allerfeinstes Tafelgeschirr, edle Vasen, Figuren und lebensgroße Plastiken, Ebenbilder der Tiere des sächsischen Königs, besichtigen kannst.

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Das Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss
Unter dem Motto „Meisterwerke auf Papier“ zeigt das Kabinett über eine halbe Million Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien vom Mittelalter bis heute. Unter den ausgestellten Arbeiten befinden sich etliche Werke von Dürer, van Eyck, Rembrandt, Toulouse-Lautrec, Baselitz und Tillmans. Eine Besonderheit ist der Studiensaal, in dem du dir originale Kunstwerke aus der Sammlung des Kabinetts vorlegen lassen kannst, um sie ganz in Ruhe zu studieren.
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Das Kunsthaus Dresden
Das Kunsthaus ist die Städtische Galerie für Gegenwartskunst und widmet sich in thematischen Ausstellungen sowohl der Kunst als auch der Politik, dem Pop und der Geschichte der Moderne. Stets offen für die neusten Entwicklungen der internationalen und jungen zeitgenössischen Kunst in Dresden, initiiert das Haus auch genreübergreifende Projekte und Kulturfeste. Spannend ist auch die Parzelle 3 im Kleingärtnerverein Flora I in Dresden-Striesen, wo Ausstellungen und Gartenkunstprojekte zu Themen der Koexistenz von Mensch und Natur präsentiert werden.
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Deutsches Hygiene-Museum
Karl August Lingner – ein Dresdner Fabrikant, der vor allem für sein Mundwasser Odol bekannt wurde – gründete 1912 das Museum nach der 1. Internationalen Hygiene-Ausstellung als „Volksbildungsstätte für Gesundheitspflege“. Zunehmend wurde es zu einem Ort der Diskussionen über kulturelle, soziale und wissenschaftliche Umwälzungen und gehört zu den meistbesuchten Ausstellungshäusern Dresdens. Im Mittelpunkt steht immer wieder der berühmte „Gläserne Mensch“. Die dazugehörige Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ mit rund 1.300 Exponaten erlaubt eine Erlebnisreise durch den eigenen Körper, durch unsere Gedanken und Gefühle. Im Kindermuseum „Welt der Sinne“ lernt der Nachwuchs ebenfalls alles über den menschlichen Körper und darf dazu allerhand ausprobieren.
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Das Erich-Kästner-Museum
In der Villa Augustin ging Erich Kästner ein und aus, denn das Haus gehörte seinem Onkel. Heute beherbergt sie das Kästner-Museum, das den Autoren nicht nur als Verfasser immer wieder gern gelesener Kinderbücher vorstellt, sondern auch als Lyriker und Journalisten. Das „mobile interaktive micromuseum“, wie es sich nennt, lädt dich mit Büchern, Zeitungsveröffentlichungen, Briefen, Rezensionen, Zeugnissen, Diskussionsbeiträgen, Fotos, Faksimiles und Sekundärliteratur zu einer Entdeckungsreise in Kästners Leben und Wirken ein.
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Stadtmuseum Dresden
Wenn du schon mal in Dresden bist, lohnt es sich doch, etwas tiefer in die spannende Geschichte der Stadt einzutauchen. Und das geht am besten im Stadtmuseum Dresden. Die Sammlung ist untergebracht im historischen Landhaus aus dem 18. Jahrhundert, das an sich schon sehenswert ist, und nimmt dich mit auf eine Zeitreise durch die 800-jährige Geschichte Dresdens. Präsentiert werden dabei rund 1.000 Exponate ganz unterschiedlicher Natur: Alltagsgegenstände, Stadtmodelle, Kunstwerke und Fotografien vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der bewegten Vergangenheit der sächsischen Hauptstadt, von der ersten mittelalterlichen Siedlung über den Dresdner Barock und die Weimarer Republik bis hin zur Wiedervereinigung und Gegenwart.
Das richtige Hotel in Dresden für begeisterte Museumsbesucher
Alle Museen Dresdens kennenzulernen, immerhin fast 50, wirst du wohl nicht an einem Tag schaffen. Schon für einen Bruchteil davon müsstest du dir ein paar Tage Zeit lassen. Also brauchst du dringend ein gemütliches Hotel in Dresden, in dem du die vielen Eindrücke nachklingen lassen und Energie für neue Ausflüge schöpfen kannst.
