
April 2026
In Partnerschaft mit Visit Ungarn
Von Thermalbädern über Dachterrassen bis hin zu Streetfood und gehobener Küche – bei einem Wochenende in Budapest kannst du deine Sinne verwöhnen und deine Liebe zum Sport voll ausleben.
Budapest hat viele Namen, etwa die Stadt der Thermalbäder, die Perle der Donau oder das Paris des Ostens. Schon nach kurzer Zeit in der Stadt wird dir klar, warum. Die imposante Architektur, der weite Blick über die Donau, die traditionellen Kaffeehäuser, die Thermalbäder und eine historisch gewachsene kulinarische Szene machen die Hauptstadt Ungarns zum idealen Ort für einen ruhigen und doch erlebnisreichen Wochenendausflug.
Oder für einen Fußballtrip, bei dem es nicht nur um das Spiel geht. Denn die Mischung, die Budapest bietet, lässt keine Wünsche offen: lange Mittagessen, Dachterrassen, Hügel mit beeindruckenden Aussichten und belebendes Thermalwasser.
Genau das ist die Idee von Travel Goals: Dominik Szoboszlai, Milos Kerkez und Ármin Pécsi, Spieler beim FC Liverpool, haben sich eine Auszeit vom Training genommen und ihre Tipps für Budapest zusammengestellt – ideal für Fußballfans vor und nach dem Spiel.
Das Besondere an Budapest ist die Lage. Die Donau teilt Budapest in zwei einzigartige Stadthälften. Buda liegt auf der hügeligen Seite. Hier kannst du durch ruhige Straßen spazieren und den Burgpalast besichtigen. Die Markthallen, Galerien und Flaniermeilen befinden sich in Pest. Auf dieser Seite spielt sich auch das Nachtleben ab.
Zudem ist die Stadt gut zu erreichen und zu erkunden. Der Flughafen von Budapest wird aus verschiedenen Städten in ganz Europa angeflogen und ab Mai 2026 gibt es auch wieder Direktflüge von und nach Philadelphia. Nach deiner Ankunft kommst du mit U-Bahn, Straßenbahnen und Bussen bequem durch die Stadt. So erreichst du an einem Tag mühelos verschiedene Viertel, Bäder, Märkte und Sehenswürdigkeiten am Fluss.


Puskás Aréna unter dem Budapester Nachthimmel
Eine Stadt mit einer großen Leidenschaft für den Sport
Ein Fußballwochenende in Budapest bietet sich geradezu an, denn Sport und Sightseeing lassen sich hier bestens vereinen. Vor Anpfiff füllen sich die U-Bahn-Stationen mit Fans in den Trikots und mit den Schals ihres Teams, der Geräuschpegel in den Bars steigt und die Begeisterung für den Sport steckt selbst die Passanten an. Nach dem Spiel kannst du den Abend bei einem Essen, einem Drink oder einem Spaziergang am Donau-Ufer ausklingen lassen.
Ob Fußballfan oder Tourist, bei einem Spiel in der Puskás oder Groupama Aréna erlebst du die Dimension der Leidenschaft der Stadt für diesen schönen Sport am besten. Beide Stadien liegen zentral, sodass du an einem Tag die Stadt erkunden und dein Team anfeuern kannst.
Ein bisschen außerhalb kehrt Ruhe ein. Die Hügel Normafa und János im Stadtteil Buda locken mit viel Grün, Wander- und Radwegen in der Natur sowie einem herrlichen Ausblick. Wenn du die Sehenswürdigkeiten der Stadt aus einer anderen Perspektive erleben möchtest, bietet sich eine Kajak-, Kanu- oder Paddleboard-Tour auf der Donau an. Wer in Budapest Sport treiben will, kommt auf die Margareteninsel. Auf den für den Autoverkehr gesperrten Wegen, die sich zwischen Rasenflächen und Brunnen schlängeln, kannst du joggen und den Blick auf die Donau genießen.
Budapests Küche entdecken
Die kulinarische Szene in Budapest hält für alle etwas bereit – ob ein ausgedehntes Mittagessen mit Reservierung in einer traditionellen Csárda oder in einem der renommierten Michelin-Sterne-Restaurants der Stadt oder ein kleiner Snack an einem belebten Marktstand.
Gulyás sollte ganz oben auf der Liste der Gerichte stehen, die du in Budapest kosten solltest. Hier bekommst du in der Regel keinen dickflüssigen Eintopf serviert, sondern eine herzhafte Suppe, die mit Rindfleisch, Zwiebeln, Gemüse, Brühe und viel Paprika zubereitet wird. Paprikás csirke ist ein Gericht mit Hähnchenfleisch in einer Paprika-Sauerrahm-Sauce und Spätzle. Dann gibt es noch hortobágyi palacsinta, herzhafte Palatschinken mit einer Hackfleischfüllung und Paprikasauce.
In den Restaurants Rosenstein Vendéglő und Gettó Gulyás kannst du diese Klassiker der ungarischen Küche in einer modernen Atmosphäre genießen.
Wenn du nicht viel Zeit hast, entscheide dich lieber für Streetfood. Lángos ist ein Muss: frittierter Teig mit unterschiedlichen Toppings. Das traditionelle Gericht ist mit Sauerrahm, geriebenem Käse und Knoblauch garniert, doch heutzutage hast du auch die Wahl zwischen Würstchen, Sauerkonserven und vielem mehr. Street Food Karaván im VII. Bezirk ist die Adresse, wenn dir nach Streetfood ist. Die Essenspause kannst du hier vor oder nach deinem Besuch des alten jüdischen Viertels einlegen. Oder du gehst in die große Markthalle mit dem beeindruckenden Eisendach aus dem 19. Jahrhundert in der Nähe des Fővám-Platzes. Hier findest du neben regionalen Lebensmitteln, Paprika, Salami, Käse und Gebäck auch frisch zubereitete ungarische Snacks.
Und dann gibt es noch den Wein. Budapest ist der ideale Ort für eine Verkostung der ungarischen Tropfen, wie die regionalen Weißweine aus Tokaj und Somló. Natürlich kannst du auch verschiedene Sorten bestellen und selbst erleben, welche besser zu den herzhaften Paprikagerichten passen.

Ungarische Spitzengastronomie, kunstvoll angerichtet.

Ungarns geliebter Lángos, klassisch mit Käse serviert.

Morgendlicher Dampf in Budapests Széchenyi-Heilbad.
Entspannung pur in der Stadt der Thermalbäder
Budapest hat auch eine ruhige, entspannte Seite. Nach einem Spiel, einem langen Spaziergang oder einem Tag voller Sightseeing in beiden Stadtteilen kommt eine Auszeit in einem der Thermalbäder wie gerufen.
Das wohl bekannteste ist das Széchenyi. Das 1913 im Stadtwäldchen eröffnete Bad befindet sich in einem gewaltigen, neobarocken Gebäude mit 15 Innenbecken und drei Außenbecken sowie Dampfbädern und Saunen. Im heißen und warmen Wasser kannst du die Seele baumeln lassen und das Treiben beobachten. Das Rudas-Bad ist etwas intimer und beeindruckt durch seine bis in die ottomanische Zeit reichende Geschichte und die Kuppel über dem Hauptpool, die an längst vergangene Zeiten erinnert. Im Stadtteil Buda gibt es das Lukács-Bad, das zwar nicht so imposant, aber bei den Einheimischen sehr beliebt und ebenfalls voller Geschichte ist.
Natürlich findest du in Budapest auch Wellnesshotels und ruhigere Spa-Oasen, die mit Massagen, Anwendungen mit Thermalwasser und kleineren Becken in einer intimeren Atmosphäre aufwarten. All diese Orte zeigen Budapest von einer anderen, entspannten Seite.
Kultur, Cafés und die Donau
Budapest trägt seine Geschichte offen zur Schau. Die unterschiedlichen kulturellen und künstlerischen Einflüsse prägen die Skyline, die institutionellen Gebäude und die Straßen. Bei einer Tour mit dem Fokus auf die Architektur kannst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Burgpalast, das Parlament und die Fischerbastei auf einmal erkunden und die Eindrücke beim anschließenden Abendessen nachklingen lassen.
Die Donau, der zweitlängste Fluss Europas, ist nie weit entfernt. Sie teilt Budapest räumlich, verleiht der Stadt aber auch ihren besonderen Charme. Bei einer Schifffahrt – idealerweise am Abend, wenn die Sonne untergeht und alles in ein besonderes Licht hüllt – kannst du bei einem Dinner Budapest vom Wasser aus erleben.
Zurück an Land lohnt es sich, die Kettenbrücke zu überqueren. Nicht, weil sie die bekannteste Brücke der Stadt ist, sondern wegen der Aussicht. Mit dem Blick nach Buda gerichtet, siehst du vor dir die Standseilbahn, die den Burgberg mit seinen Terrassen, Gärten und gepflasterten Wegen hinauffährt. Von hier hast du einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt. In der nahegelegenen Ungarischen
Nationalgalerie kannst du Werke der Gotik und Rennaisance bewundern – in einem Gebäude, das nicht weniger imposant ist. Wenn du dich eher für moderne Kunst interessierst, besuche das Ludwig Museum, das Vasarely Museum oder das Cinema Mystica mit seiner immersiven digitalen Ausstellung.
In Budapest findest du Kunst jedoch nicht nur in Museen. Im VII. Bezirk zieren Wandmalereien und Streetart die Fassaden von alten Gebäuden, Innenhöfen und ehemaligen Fabriken. Das Nachtleben hat auch etwas Künstlerisches, insbesondere in den Ruinenbars in einst verlassenen Gebäuden, die mit Live-Musik, Kunst und Drinks zum Verweilen einladen.
Dann gibt es noch die Kaffeehäuser. Die Kaffeekultur in Budapest geht zurück bis in die Zeit der K.-u.-k.-Monarchie, als sich die gehobenen Klassen in imposanten Räumlichkeiten trafen. Ihre Anziehungskraft haben sie nicht verloren und locken auch heute noch zum Einkehren. Bestelle einen starken Kaffee und gönne dir ein Stück Dobos- oder Esterházy-Torte.

Budapests Lichter, die den Kurven der Donau folgen.
Zwischen Hügeln und Wasser
Wenn du zwischendurch das Tempo drosseln möchtest, ist der Stadtteil Buda ideal. Er erstreckt sich über mehrere Anhöhen, wie den János-Hügel. Hier kannst du vor der Rückkehr ins Zentrum die Ruhe und den Ausblick genießen und dir dann ein Abendessen, einen Drink oder eines spätes Fußballspiel gönnen.
Du hast Lust auf einen Ausflug? Das Donauknie ist nicht weit entfernt. Bei Visegrád und Dömös windet sich die Donau durch eine hügelige Waldlandschaft mit mehreren Aussichtspunkten. Trotz der Nähe zur Stadt hast du den Eindruck, als wärst du weit weg. Dobogókő im Pilis-Gebirge ist ein ebenfalls nahe gelegenes Ausflugsziel, wo du Wanderwege erkunden und einen herrlichen Ausblick über die Landschaft genießen kannst.
Ein paar ruhige Stunden fernab vom Treiben in der Stadt lassen dein Fußballwochenende entspannt ausklingen. Du bist zwar wegen des Spiels gekommen, hast dich aber in die Stadt verliebt – wegen der Thermalbäder, des köstlichen Essens, des besonderen Lichts und des Gefühls, dass es immer noch Neues zu entdecken gibt.
All das bietet dir ein Fußballtrip nach Budapest. Nicht nur ein Auswärtsspiel, sondern eine Stadt mit Atmosphäre, Charakter und vielen Anreizen für einen weiteren Besuch.









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