
April 2026
In Nürnberg lässt sich dank fränkischer Braukunst gut Bier trinken. In welchen Biergärten du sie am besten genießt, erfährst du hier.
Nürnberg begeistert mit einer gelungenen Mischung aus Geschichte, Kultur und fränkischer Genusskultur. Zwischen mittelalterlicher Altstadt, beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und gemütlichen Plätzen unter alten Kastanien gehört ein Besuch im Biergarten für viele einfach zu einem gelungenen Städtetrip dazu. Du denkst, München ist das Mutterland der Bierkultur und einladenden Biergärten? Dann fahre unbedingt auch mal nach Nürnberg, die zweitgrößte Stadt Bayerns. Hier erwarten dich nicht nur traditionsreiche Biergärten, sondern auch eine der schönsten Altstädte Deutschlands mit Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen und beeindruckenden Bauwerken. Nach einem Spaziergang entlang der Stadtmauer oder einem Besuch der Kaiserburg gibt es kaum einen schöneren Ausklang als eine fränkische Brotzeit mit Obatzda, Bratwurstgehäck oder Rettichsalat und dazu ein kühles Bier unter freiem Himmel.
Kleiner Tipp: Wenn du es gerne organisiert magst, dann schau mal, ob dir dieser organisierte Ausflug nach Nürnberg von München aus zusagt.

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Stets gelobt: das Café Wanderer & Bieramt
Bei Umfragen belegt immer wieder das Café Wanderer & Bieramt einen der vordersten Plätze auf der Beliebtheitsskala, oft landet es sogar auf dem Siegerrang. Einst war der Nürnberger Biergarten am Tiergärtnertor übrigens eine Fuhrmannstube mit Pferdetränke, woran das schöne Ambiente noch immer erinnert. Den Namen Wanderer trägt das Wirtshaus nicht etwa deshalb, weil es vor allem für selbige da sein möchte, sondern weil gegenüber im Abrecht-Dürer-Haus zwei Räume nach dem Maler Friedrich Wilhelm Wanderer benannt sind. Der Biergarten hat von spätestens Mai bis mindestens Oktober bis Mitternacht geöffnet. Jeden Mittwoch kommt für jeweils eine Woche ein besonderes Aktionsbier aus dem Hahn.
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Ein Kleinod hinter der historischen Stadtmauer: der KulturGarten
Zwischen dem Künstlerhaus K4 und der Kunsthalle liegt etwas versteckt hinter der historischen breiten Stadtmauer und deshalb von besonderer Atmosphäre umgeben der herrlich zugewucherte KulturGarten mit seinem Wehrgang. Der beliebte Biergarten in Nürnberg macht seinem Namen alle Ehre, denn jeden Montag spielen Livebands. Für noch mehr Kultur sorgt das Büchertauschregal und erfreut alle, die gern unter den alten Ahornbäumen in Ruhe schmökern möchten. Dazu dürfen die Gäste unweit des Königstorgrabens unter mehreren köstlichen fränkischen Bieren wählen, um ihren Durst zu bekämpfen. Natürlich kommt in dieser Oase auch Handfestes auf den Tisch. Zur Wahl stehen Gegrilltes, Burger und etliche köstliche Kleinigkeiten. Auch Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten.

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Fränkisches Bier und polnische Speisen: der Kopernikus-Biergarten auf der alten Burgmauer
Es ist ein idyllischer Ort, der auf der Insel Schütt zum Biertrinken mit Aussicht auf Nürnberg einlädt. Der zum alten Tratzenzwinger gehörende Turm ist als Krakauer Haus bekannt, weil er die Vertretung der Partnerstadt Krakau beherbergt. Deshalb zelebriert der angeschlossene Kopernikus-Biergarten aufs Köstlichste die deutsch-polnische Freundschaft. So vereint also die Speisekarte Borschtsch, Bigos und Piroggen mit fränkischen Gerichten wie Nürnberger Bratwürste und Schäufele nebst dazugehörigem Landbier, auch polnischem. Der schäumende Trunk wird in Steinkrügen serviert. Ein mittelalterlicher Wehrgang eröffnet den Zutritt zu diesem gemütlichen Paradies direkt auf der alten Burgmauer. Von den kleinen Tischen im Wehrgang kann der Blick entspannt über die Pegnitz bis hinauf zur Burg schweifen und die Biertrinker genießen entzückt den allabendlichen farbenprächtigen Sonnenuntergang.
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Das Hexenhäusle: Essen und Trinken mit Burgblick
Unter alten Bäumen lädt das Hexenhäusle am Vestnertorgraben zu allem ein, was Durstige und Hungrige an einem lauen Abend glücklich macht: Unter Bäumen mit herrlichem Blick auf die Kaiserburg schmecken Bier, Brotzeit, Nürnberger Bratwürstchen und saftige Braten einfach unwiderstehlich.
Der Name der historischen Gaststätte und des Biergartens geht auf die 1960er-Jahre zurück, als in dem Haus eine wunderliche alte Frau lebte, die die Kinder so sehr erschreckte, dass sie sie für eine Hexe hielten. Geschichtlich nüchtern betrachtet aber ist das Hexenhäuschen das ehemalige Wärterhäuschen am Vestnertor.
Das Fachwerkhaus stammt aus dem 16./17. Jahrhundert und gehörte zur Burgbefestigung. Dort, am äußeren Burgaufgang, sind auch noch die gewölbte, bogenförmige Poterne und die geschwungene Holzbrücke erhalten. Das erst vor einigen Jahrzehnten zur Gaststätte umgebaute kleine Haus ist inzwischen ein beliebtes Ziel für alle, die fränkischer Hausmannskost mit gutem Schäufele zum Beispiel nicht widerstehen können.

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In idyllischer Lage an der Hallerwiese: Schnepperschütz
Einst war das Café Schnepperschütz ein stilles Örtchen, in das sich die Menschen zwecks dringender Bedürfnisse zurückzogen, heute ist der stattliche Bau ein wahrer Szenetreff, in dem es alles andere als still zugeht. Vor allem, wenn es das Wetter mal wieder besonders gut meint. Dann reichen nämlich Tische, Stühle und Bänke bei weitem nicht mehr aus. Also werden auch die auslandenden Treppen an der Sandsteinmauer besetzt und die große Wiese am Biergarten belagert.
Die idyllische Lage des „Schneppern“ in der Nähe des Flusses Pegnitz und des Parks lässt Flaneure und Radfahrer immer wieder eine ungeplante Rast einlegen, um sich an einem kühlen Landbier oder Weizen und den fantasievoll belegten französischen Landbroten genüsslich und preiswert im Grünen zu laben. Mal werden die Brote eines regionalen Bäckers mit Ziegenkäse, Feigen und Äpfeln belegt, mal mit Frischkäse und Räucherforelle oder mit den Wahrzeichen der Stadt, kleinen Nürnberger Bratwürsten.
Nürnbergs Biergärten sind ideale Zwischenstopps während einer Erkundungstour durch die Stadt – denn rund um die Altstadt warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch ebenso lohnen. Gehst du entlang der fünf Kilometer langen Festungsmauer, die die Altstadt umschließt – und machst du immer mal wieder einen Abstecher zu den jahrhundertealten Architekturschätzen einschließlich der Burg und zum Ufer der Pegnitz, kannst du dich an Fachwerk und Türmen richtig sattsehen.
Die nahezu vollständig erhaltene Festungsmauer zählt zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Stadtbefestigungen Europas. Türme, Tore und Wehrgänge erzählen von der bewegten Geschichte Nürnbergs als bedeutende Reichsstadt. Besonders schön lässt sich die Altstadt zu Fuß erkunden: Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf historische Plätze, kleine Innenhöfe und die Pegnitz, die sich durch das Stadtzentrum schlängelt.
Ein Höhepunkt jeder Nürnberg-Reise ist die Kaiserburg, die hoch über der Altstadt thront und das Stadtbild prägt. Sie zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Burganlagen Deutschlands und bietet nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches, sondern auch einen herrlichen Panoramablick über die roten Dächer Nürnbergs. Rund um die Burg laden malerische Gassen, traditionelle Wirtshäuser und kleine Cafés zum Verweilen ein.
Wer noch mehr von Nürnberg entdecken möchte, sollte außerdem den Hauptmarkt mit dem Schönen Brunnen, die historischen Felsengänge oder das Albrecht-Dürer-Haus in seinen Rundgang einbauen. Viele dieser Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und lassen sich hervorragend mit den hier vorgestellten Biergärten kombinieren. So entsteht ein abwechslungsreicher Tag, bei dem Kultur, Geschichte und fränkische Gastlichkeit harmonisch zusammenkommen.
Natürlich findest du auch das für dich passende Hotel in Nürnberg in einer der zahlreichen romantischen Ecken. Ob Wochenendtrip, Kurzurlaub oder Zwischenstopp auf einer Rundreise – eine zentral gelegene Unterkunft ist der ideale Ausgangspunkt, um Sehenswürdigkeiten und Biergärten zu erreichen. Am besten stöberst du mal in unserem umfangreichen Angebot, das übrigens bei Bedarf auch einen passenden Mietwagen in Nürnberg für dich bereithält.
