Was ist eine Zeitverschiebung?

Eine Zeitverschiebung tritt ein, wenn man an einen Ort reist, der sich in einer unterschiedlichen Zeitzone befindet. Die Welt ist insgesamt in 24 Zeitzonen aufgeteilt. In Deutschland gilt die mitteleuropäische Zeit (MEZ). Bei einer Reise Richtung Westen wird die Uhr je Zeitzone eine Stunde zurückgestellt, bei einer Reise Richtung Osten jeweils eine Stunde vorgedreht.zeitverschiebung.jpg

Warum gibt es eine Zeitverschiebung?

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Zeit ausschließlich nach dem Sonnenstand bestimmt. Stand sie am höchsten Punkt, war es 12 Uhr. Darum gab es an jedem Ort eine eigene Ortszeit. Dabei spielte es keine Rolle, ob sich zwei Orte in einem Land befanden. So war beispielsweise die Uhrzeit in Köln nicht mit der in Berlin identisch. Mit der Entwicklung der Eisenbahn und der zunehmenden Vernetzung der Orte wurde dies plötzlich zum Problem - es musste eine einheitliche, normierte Zeit für die Fahrpläne gefunden werden. So wurde die Erde in verschiedene Zeitzonen unterteilt.

Inwiefern sind Reisende von einer Zeitverschiebung betroffen?

Zu einer Zeitverschiebung kommt es beispielsweise bei einem Interkontinentalflug. Wenn in New York gerade die Sonne aufgeht, steht in Deutschland schon das Mittagessen auf dem Tisch und in Australien ist es schon wieder mitten in der Nacht. Langstreckenflüge über mehrere Zeitzonen stören den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen und führen in den meisten Fällen zu einem gefürchteten Phänomen: dem sogenannten Jetlag. Dieser ist Studien zufolge meist stärker bei Flügen Richtung Osten. Ebenfalls zu beachten ist die Zeitverschiebung bei Telefonaten in die Heimat aus dem Reiseland.