Was ist der Nationalpark Jasmund?

Ein Besuch im Nationalpark Jasmund, beispielsweise im Rahmen eines Aktivurlaubs auf Rügen, lohnt sich vor allem deshalb, weil sich hier die berühmten Kreidefelsen befinden. Noch dazu gehört der Nationalpark Jasmund zum UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder Deutschlands. Der Nationalpark Jasmund ist mit eine Fläche von gerade einmal gut 3 Hektar der kleinste Nationalpark in Deutschland.nationalpark-jasmund-1024x682.jpg

Wo liegt der Nationalpark Jasmund?

Der Nationalpark Jasmund liegt auf der gleichnamigen Halbinsel, die sich im Nordosten der Insel Rügen befindet, und gehört zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Norden von Deutschland. Dabei erstreckt sich das Nationalparkgebiet nicht nur zu Land. Vielmehr gehört eine Wasserfläche von 603 Hektar ebenfalls zu dem norddeutschen Nationalpark.

Wie kommt man am besten zum Nationalpark Jasmund?

Eine Wanderung zum Nationalpark Jasmund bietet sich an. Schließlich könnt Ihr dann gleich den beeindruckenden Buchenwald mit all seiner Schönheit auf Euch wirken lassen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Nationalpark genauso gut zu erreichen wie mit dem Auto. Im Sinne des Umweltschutzes bietet sich die Anreise per Bus und Bahn an. Bergen auf Rügen ist vor allem während der Hauptsaison bequem mit dem ICE oder IC von deutschen Großstädten wie Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und Köln aus zu erreichen.

Die City Night Line bringt die Besucher sogar von Zürich über Freiburg, Karlsruhe und Frankfurt am Main bis nach Bergen. Die Verkehrsgesellschaft Vorpommern Rügen sorgt mit ihren Bussen für die komfortable Weiterfahrt vor Ort. Es verkehrt sogar ein Fahrradbus. Somit ergeben sich vielfältige Anreisemöglichkeiten.wandern-1024x683.jpgÜber die Wanderwege ab Sassnitz ist der Nationalpark binnen 2,5 Stunden zu Fuß zu erreichen, von Hagen ist die Wanderung in einer guten Stunde zu schaffen. Die Anreise bis vor die Tür wird aus Naturschutzgründen nur per Bus angeboten. Wer per Pkw anreist, hat von dem kostenpflichtigen Parkplatz aus nur eine kurze Wanderstrecke bis zum Ziel vor sich.

Wie viel kostet der Eintritt zum Nationalpark Jasmund?

Der Eintritt zum Nationalpark Jasmund ist kostenfrei, was ihn für Euch definitiv zu einem attraktiven Ausflugsziel macht, wenn Ihr Euch eines der günstigen Hotels auf Rügen gebucht habt.seebruecke-sellin-1024x488.jpg

Wo kann man im Nationalpark Jasmund campen?

Bei Krüger Waldcampingplatz könnt Ihr im Nationalpark Jasmund campen. Dieser Naturcampingplatz befindet sich inmitten von über 100 Jahre alten Buchen. Auch der beeindruckende Ausblick über die Bucht "Tromper Wiek" bis zum Kap Arkona, einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Rügen, macht die Campingmöglichkeit in dieser Region so attraktiv.Waldcampingplatz-1024x683.jpg

Von dem komfortabel ausgestatteten Campingplatz aus führen zahlreiche Rad- und Wanderwege quer durch den kleinsten Nationalpark Deutschlands. Es handelt sich hierbei um einen naturbewussten, eher kleinen Campingplatz, der seinen Besuchern viel Ruhe und Erholung in Aussicht stellt.

Wofür ist der Nationalpark Jasmund besonders bekannt?

Der Nationalpark Jasmund ist besonders für seine beeindruckenden Kreidefelsen bekannt. Dabei unterliegen diese Felsen einer ständigen Erosion - sie werden Tag für Tag durch die Einflüsse der Witterung und des offenen Meers ein Stück mehr abgetragen. Der berühmteste Kreidefelsen des Nationalparks und die Touristenattraktion schlechthin ist der Königsstuhl.kreidefelsen-768x1024.jpg

Er ist zugleich der markanteste Punkt im gesamten Nationalpark Jasmund und kann eine beeindruckende Höhe von 118 Metern aufweisen. Der Königsstuhl verfügt über eine Aussichtsplattform, die Jahr für Jahr den Besuch von rund 300.000 Touristen verzeichnen kann.

Auch dass die Kreidefelsen des Nationalparks ihre eigene Sonderbriefmarke erhalten haben, zeigt, wie berühmt und wichtig diese Sehenswürdigkeit tatsächlich ist. Im Jahr 2006 wurde die gesamte Kreideküste des Nationalparks sogar zu der Liste der 77 Nationalen Geotope hinzugefügt. Insgesamt waren 180 Geotope in Deutschland für diese Auszeichnung vorgeschlagen worden. Die Insel Helgoland ist beispielsweise ein weiterer Ort, der sich mit dieser Ehrung schmücken darf.