Was ist Montmartre?

Der Hügel Montmartre, auf dem die imposante Basilika Sacré-Cœur thront und von dem aus Besucher einen tollen Ausblick auf die Stadt genießen, ist die höchste natürliche Erhebung der französischen Hauptstadt Paris. Der gleichnamige 18. Stadtbezirk der Metropole erstreckt sich rund um dieses weltbekannte Wahrzeichen und ist ein beliebtes Künstlerviertel mit einer Vielzahl an Geschäften, Cafés und Restaurants.montmartre-1024x682.jpg

Woher kommt der Name Montmartre?

Aufzeichnungen zufolge leitet sich der Name der Erhebung im Norden der Seine-Metropole ursprünglich wohl vom lateinischen "Mons Martis" (Marshügel) ab. Auch die Bezeichnung "Mons Mercuri" (Merkurhügel) ist in historischen Dokumenten mitunter zu finden. Später wurde der Name dann christianisiert und es entstand aufgrund des ähnlichen Klangs daraus der heutige Name des Hügels, der übersetzt "Märtyrerhügel" bedeutet.

Wofür ist Montmartre so bekannt?

Das Wahrzeichen von Montmartre ist die strahlend weiße Basilika Sacré-Cœur, die weithin sichtbar hoch oben auf dem Hügel thront. Außerdem schätzen Besucher das besondere Flair in den Gassen des quirligen Künstlerviertels. Zwischen Souvenirgeschäften und Cafés kann man hier noch immer den Künstlern über die Schultern schauen und das ein oder andere Kunstwerk als Andenken mit nach Hause nehmen.montmartre-kuenstler-1024x682.jpg

Wie kommt man am besten nach Montmartre?

Der Hügel ist am besten mit der Standseilbahn oder über die berühmten Treppen zu erreichen, die am Abend - insbesondere zur Zeit des Sonnenuntergangs über den Dächern von Paris - ein beliebter Treffpunkt für Besucher und Einheimische gleichermaßen sind. Die nächstgelegene Metrostation ist die Station Anvers, von der es nur ein kurzer Fußmarsch zu den Treppen bzw. zur Standseilbahn ist. Alternativ verkehren auch regelmäßig Minibusse und Touristenzüge auf den Hügel.

Welche bekannten Künstler haben in Montmartre gelebt?

Im 19. Jahrhundert lebten in Montmartre zahlreiche namhafte Künstler. Unter anderem wirkten in dem inspirierenden Viertel Maler wie Vincent Van Gogh oder Pierre-Auguste Renoir und später auch Pablo Picasso.moulin-rouge-2-1024x686.jpg

Was gibt es in Montmartre zu sehen?

Bei einer Städtereise nach Paris steht bei vielen Reisenden neben weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm oder dem Louvre auch ein Besuch in Montmartre ganz oben auf der Liste. Erste Anlaufstelle ist meist die Kirche Sacré-Cœur, von deren Vorplatz man hervorragend den Blick auf Paris genießen kann. Vor allem bei schönem Wetter wirkt das Viertel wie ein riesiges Freilichtmuseum. Dann tönt Musik durch die Gassen, die Menschen sitzen im Freien und die Künstler portraitieren am laufenden Band Touristen. Im Musée du Montmartre, das in einem Weinberg in einem der ältesten Häuser in der Gegend untergebracht ist, erfahren Besucher Wissenswertes über die Geschichte des Viertels. Künstlerhäuser von namhaften Malern wie Dalí, Van Gogh oder Picasso bieten Einblicke in deren einstige Wirkungsstätte und beherbergen auch eine kleine Ausstellung. Ein weltbekannter Klassiker ist das Cabaret Moulin Rouge, in dem jeden Abend Revues stattfinden.