Das vielfältige kulinarische Angebot in Madagaskar ist reich an sonnengereiften Früchten, schmackhaften Fleischgerichten und wohltuenden Getränken.

Kulinarisches in Madagaskar: Gambas, Krabben und Langusten sowie frisches Obst und frittierte Teigtaschen lassen Weltenbummlern das Wasser im Munde zusammenlaufen. Die madagassischen Gerichte spiegeln die Kultur und Tradition der Inselbewohner wider. Typische Nutzpflanzen wie Reis, Bananen und Kakao finden köstlich zubereitet den Weg auf den Teller.

Kulinarisches in Madagaskar

Für Reisende, die ihren kulinarischen Horizont erweitern möchten und Wert auf naturbelassene Nahrungsmittel legen, ist die Küche Madagaskars genau das Richtige. Gourmets finden in den Städten eine große Restaurantkultur. Organisierte Touren führen ihre Teilnehmer zu bewährten Gasthäusern an den Hotspots des Inselstaates. Die Vanilleküste, Antsiranana oder Nosy Be laden zu exotischen Kostproben ein. Die traditionelle madagassische Küche wurde im Laufe der Geschichte durch die französische und die internationale Küche beeinflusst, sodass Reisende hier eine vielfältige Speisekarte vorfinden. Aufgrund des durchgehend warmen Klimas in Madagaskar erzeugen die Landwirte Produkte von erstklassiger Qualität. Sonnengereiftes Obst und Gemüse verwöhnen zusammen mit frischen Meeresfrüchten aus dem Indischen Ozean den Gaumen der Gäste. Aus der hiesigen Viehzucht geht das Fleisch der Zebus, der Buckelrinder, hervor. Die Haltung der Tiere prägt seit Jahrhunderten die madagassische Kultur und liefert zudem die Basis zahlreicher Rezepte. Besonders exotisch ist dabei Lelan'omby sosy, denn hier wird die Zunge des Zebus an Tomatensoße und Ingwer serviert. Ein Trip ins zentrale Hochland eignet sich, um zusammen mit den Einwohnern Vary amin'anana zu essen. Wie bei vielen Gerichten Madagaskars bildet Reis hier die Grundlage. Verfeinert wird es mit Ei, Fleisch und mit Honig. Etwas reicher an Kalorien sind die Ramanonakas, frittierte Teigbällchen. Dazu reicht man Ranovola, einen Sud aus dem Bodensatz des Reiswassers. Zwar ist die gelbe trübe Flüssigkeit nichts fürs Auge oder für den Geschmack - dafür wirkt sie wohltuend auf den Magen. Um das Nationalgericht des Inselstaates zu probieren, sollte man das Ravitoto im Restaurant besser vorbestellen. Die fachgerechte Zubereitung des deftigen Eintopfs mit Fleisch und Blättern der Maniokwurzel nimmt mehrere Stunden in Anspruch. Zusammen mit Tomaten und Reis schmücken die Zutaten den Teller mit den Landesfarben Madagaskars: weiß, rot und grün. Liebhaber des Kulinarischen Indiens kommen auch auf dem Inselstaat auf ihre Kosten, denn das Land bringt zahlreiche würzige Schätze hervor wie beispielsweise Vanille und Pfeffer.

Fleisch- und Fischgerichte Madagaskars

Frisches Fleisch von Rindern, Schweinen und Hühnern findet man auf den quirligen Märkten der Insel. Hier erhält man von den Verkäufern auch Tipps für die Zubereitung auf madagassische Art. Trotz der guten Qualität ist darauf zu achten, das Steak vor dem Verzehr gut durchzubraten. Fans kulinarischer Stadtführungen in Hamburg freuen sich auf Abwechslung in Madagaskar, denn aufgrund der zahlreichen Küstenregionen stehen Gäste der Insel vor einer vielfältigen Auswahl an Fischgerichten. Unter all den leckeren Speisen sind vor allem der afrikanische Regenbuntbarsch und Shrimps beliebt. Letztere kommen als Variation mit den Blättern der Süßkartoffel und unter dem Namen Ravimbomanga sy patsa kely auf den Teller. Wer es besonders deftig mag, schlemmt sich durch Surf 'n' Turf-Gerichte. Probieren kann man zum Beispiel Aal zusammen mit Schweinefleisch. Als eine Delikatesse, die in vergangenen Zeiten nur der Oberklasse zugänglich war, gilt die Kombination von Flusskrebsen und Schweinefleisch.

Kulinarisches Madagaskar: ein Paradies für Vegetarier

Kulinarisches in Madagaskar gibt es natürlich auch ohne Fleischbeilage. Das warme Klima führt zu einer ganzjährigen Ernte sonnengereifter Köstlichkeiten. Gäste der Insel schlemmen Erdbeeren, Physalis, Äpfel, Birnen und Papayas. Saftige Früchte sprießen in beinahe jedem Vorgarten. In der hiesigen Landschaft gedeiht zudem eine kleinere Form der uns bekannten Ananas: die Berg-Ananas. Ihre etwas geringere Größe macht die intensive Süße wett. Verarbeitet werden die Erträge der Natur als Salat, geschnitten als Snack für zwischendurch oder aber - je nach Konsistenz - gebacken und mit Honig überstrichen. Auf der Entdeckungsreise durch das kulinarische Madagaskar begegnet man auch neuen Genüssen, wie beispielsweise der Corosoll, der Frucht der Stachelannone. Diese sollte am besten selbst vom Baum gepflückt und direkt probiert werden, da sie nicht lang haltbar ist. Als weitere Schätze aus den tropischen Wäldern gelten die hiesigen Speisepilze wie Pfifferlinge und Steinpilze.