Bei einem Roadtrip durch Irland erwarten einen saftig grüne Wiesen und steil abfallende Klippen, ebenso wie kulturelle Highlights in Dublin.

Irland ist bekannt als die Insel der Schafe und diesen begegnet man bei einem Roadtrip über die Insel auch fast überall. Auf saftig grünen Wiesen und Hügeln grasen sie in einzigartiger Natur. Doch Irland bietet mehr als nur Schafe. Wenn man das Land mit dem Auto erkundet, entdeckt man Burgen, farbenfrohe Gärten und Strände sowie außergewöhnliche Naturhighlights. Die am häufigsten bereiste Strecke ist dabei der im Süden gelegene Ring of Kerry, wohingegen der im Westen liegende Wild Atlantic Bay fast ein kleiner Geheimtipp ist. Egal, welche Route man wählt, ein Besuch der irischen Hauptstadt Dublin sollte in jedem Fall dabei eingeplant werden. In Dublin lernt man das kulturelle Leben Irlands, mit seinen vielen Pubs und der einzigartigen Musik, kennen. Es lohnt ein Besuch der St. Patrick's Cathedral und des Guinness Storehouses. Nach einem mehrtägigen Aufenthalt in Dublin kann man dann den Roadtrip durch Irland beginnen.

Gut vorbereitet für den Roadtrip nach Irland

Das Klima in Irland ist gemäßigt. Es gibt weder heiße Sommer noch kalte Winter. Ein Roadtrip durch Irland ist somit das ganze Jahr über möglich, wobei es am kältesten im Februar und am wärmsten im Juli und August ist. Die Sommermonate sind auch die Hauptreisezeit in Irland. In der kälteren Jahreszeit ist man an vielen Sehenswürdigkeiten oft alleine unterwegs und lernt Irland von einer besonders ruhigen Seite kennen. Generell gibt es in Irland drei unterschiedliche Straßentypen: Autobahnen, Landstraßen und regionale Straßen. Die schönsten Ausblicke auf die ursprüngliche Natur Irlands erhält man, wenn man über die regionalen Straßen fährt. Am schnellsten unterwegs ist man hingegen auf den Autobahnen. Diese sind allerdings mautpflichtig und es sind regelmäßig an den Mautstationen kleinere Beträge für deren Nutzung zu zahlen. Wenn man nicht mit dem Auto reisen möchte, ist ein Roadtrip durch Irland auch mit dem Bus möglich. Busreisen und einzelne Bustouren zu den Sehenswürdigkeiten werden in ganz Irland angeboten. Auch das Netz an regionalen Bussen ist gut ausgebaut.

Unterwegs auf dem Wild Atlantic Way

Der Wild Atlantic Way schlängelt sich auf über 2.500km entlang der irischen Westküste. Damit ist er eine der längsten Küstenstraßen weltweit und bietet sich für einen Roadtrip quer durch Irland ideal an. Er reicht von der Halbinsel Inishowen im Norden bis nach Kinsale im Süden und ermöglicht einen beeindrucken Einblick in die Natur des Landes. Die Route wurde im Jahr 2015 neu ausgebaut und ist nun mit einem blauen Schild mit einer gezackten weißen Linie markiert, sodass man sie als Reisender immer gut erkennt. Außerdem wurden entlang der Strecke Hinweise für Sehenswürdigkeiten und Infotafeln angebracht sowie neue Parkplätze und Toiletten gebaut.

Über den West Atlantic Way erreicht man mit der Grafschaft Donegal auch den wenig besuchten Nordwesten Irlands. Seit der Teilung Irlands ist das nur durch einen schmalen Landstrich erreichbare Donegal ein wenig isoliert gewesen, sodass sich hier die Ursprünglichkeit Irlands noch stärker erhalten hat. Außerdem gibt es beeindruckende Naturschauspiele zu entdecken, wie die Klippen von Slieve League, die 600m steil in die Tiefe fallen und nur auf einem sehr schmalen Steg erklommen werden können. Wer nicht schwindelfrei ist, kann anstelle des steilen Aufstieges auch gemütlich zu den Cliffs of Moher, weiteren Klippen am Wild Atlantic Way, spazieren. Sie sind mit dem höchsten Punkt auf 214m nicht ganz so gewaltig, aber dennoch beeindruckend und mit mehreren Aussichtsplattformen versehen.