Norwegen ist mit seinen Bergen und Höhen ein wahres Kletterparadies. Vor allem fortgeschrittene und erfahrene Kletterer und Boulderer kommen auf den anspruchsvollen Routen mit bis zu 60m Höhe auf ihre Kosten. Neulinge hingegen können sich in den zahlreichen Kletterhallen versuchen oder mit Anfängerkursen erste Erfahrungen in den Seilen sammeln.

Wer noch auf der Suche nach einem Urlaubsziel für die nächste Kletterreise ist, dem sei an dieser Stelle Norwegen ans Herz gelegt. Das EU-Land in Skandinavien ist von Deutschland aus nicht nur schnell zu erreichen, sondern bietet darüber hinaus auch einige der schönsten Klettermöglichkeiten in Europa. Egal ob Freeclimbing im Freien, Klettern in Kletterhallen und Kletterparks oder Bouldering - in Norwegen ist all das möglich.

Kletterzonen in Norwegen - das sollte man gesehen haben

Im Durchschnitt beginnen die Kletterrouten in Norwegen bei der Stufe vier oder fünf. Das heißt, dass sich das Gebiet vor allem für Kletterer mit etwas Erfahrung eignet. Dennoch können auch Neulinge sich in bestimmten Gebieten zum Beispiel beim Bouldering versuchen und erste Erfahrungen in den Seilen sammeln. Eine gute Gelegenheit, die Klettertour in Norwegen zu beginnen, ist die Sveins Pleasure Route. Sie besteht aus den Bare Tørr, dem Pur Sec und dem Kurkdroog Kletterwändern. Die Route liegt bei einer durchschnittlichen Schwere von 6B, während die individuellen Wände jeweils 6, 7 und 8 besitzen. Ebenfalls einen Besuch wert ist der Homfjellet, mit einer Schwierigkeit von 8. In diesem anspruchsvollen Gebiet gilt es insgesamt etwa 50m an Höhe zurückzulegen. Hat man dann noch nicht genug, dann geht es mit dem Buckel weiter. Zwar hat der nur eine Schwierigkeit von 7, jedoch gilt es hier sogar 55m kletternd zu bezwingen

Klettern in Norwegen - Routen für Abenteuer und Adrenalin

Auch Profikletterer mit viel Erfahrung, die auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind, werden in Norwegen schnell fündig. Mehrere Kletterzonen mit dem Schwierigkeitsgrad 8 und aufwärts warten nur darauf bezwungen zu werden und garantieren nicht nur ein Abenteuer, sondern auch einen echten Adrenalinkick. Eines dieser Klettergebiete ist der Løefjell Bigwall. Diese modernisierte Route hat nicht nur den Schwierigkeitsgrad 8 erhalten, es gilt außerdem insgesamt 60m Höhe zu bewältigen. Eine Herausforderung, die selbst echte Profis auf die Probe stellt. Ebenso schwer, aber nicht ganz so hoch ist die Route Skinhammaren. Diese Zone ist dank Livemusik und verschiedener Veranstaltungen für die Kletterer auch zum Verweilen vor oder nach dem Klettern interessant. In gemeinsamer Runde erhält man außerdem die Gelegenheit, sich mit anderen Kletterern zu unterhalten und Erfahrungen sowie Tipps und Tricks auszutauschen.

Kletterhallen und Klettergärten in Norwegen

Anfänger und Kletterer, die lieber innen Klettern möchten, finden zum Klettern in Norwegen zahlreiche Kletterhallen und Klettergärten. Diese sind in vielen größeren Städten und bieten neben Events, Turnieren und Veranstaltungen auch die Möglichkeit zum Bouldern an. Die beiden größten Kletterhallen in Norwegen findet man in Oslo und in Lillehammer, aber auch in Bergen, Trondheim und in Stavanger wird man fündig. Die Kletterhallen bieten dafür diverse Hinderniskurse an, die in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausgerichtet werden. Einführungskurse garantieren darüber hinaus, dass jeder auf seine Kosten kommt und selbst absolute Neulinge ihre erste Erfahrungen sammeln können.