Kitesurfen in Hamburg ist für Neulinge oder Profis immer ein Vergnügen. Ob nun an die Ost- oder Nordseeküste, Fehmarn oder St. Peter-Ording oder einfach zu den umliegenden Seen - Die Fahrt lohnt sich immer.

Statt Alster lieber gleich aufs Meer

Hamburg ist berühmt für seinen Hafen. Sowieso spielt Wasser eine sehr wichtige Rolle. So hat Hamburg zum Beispiel mehr Brücken als Venedig aufzuweisen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Wassersport in der Hafenstadt sehr hoch im Kurs steht. Kitsurfen, Windsurfen, Wakeboarden oder Wasserski sind einige Möglichkeiten seine Ambition für das nasse Element auszudrücken. Kitesurfen ist in Hamburg auf der Alster oder auf der Elbe verboten. Das hat die Anbieter von Wassersportkursen und -ausrüstung jedoch nicht davon abgehalten, sich in Hamburg niederzulassen. Man kommt mit circa einer Stunde Fahrtzeit über die A1 auf schnellstem Wege an die Ostseeküste. Und nicht nur mit Auto ist man schnell dort. Regionalzüge bringen einen in fast der gleichen Zeit ans Meer. Der erste Halt kann Scharbeutz oder Timmendorfer Strand sein, wo man die Wind- oder Kitesurfing Kurse direkt am Strand genießen kann. Der nächste Stopp ist dann Süsel, wo ein Wasserski- und Wakeboardpark wartet. Aber nicht nur die Ostseeküste ist unter Wassersportlern aus Hamburg beliebt. Auch an der Nordsee ist man sehr schnell. Knapp zwei Stunden mit dem Auto über die A7 oder A23. Und hier wartet dann ein richtiges Kitesurf-Paradies. St. Peter-Ording zum Beispiel ist auch Gastgeber vieler Kitesurf Festivals und zudem wurde dort die letzten zehn Jahre der Kitesurf Worldcup ausgetragen. Hier sind dann die Profis am Werk, die ihr Können an der Schleswig-Holsteinischen Westküste zeigen und so den Besuchern eine atemberaubende Show bieten. Wer Ferien in Hamburg macht und Interesse für diesen Wassersport zeigt, sollte sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Kitesurfen in Hamburg ist so vielseitig aufgrund der vielen Kulissen, die die Region rund um Hamburg zu bieten hat.

Egal ob Anfänger oder Profi

Hamburg bietet ein sehr gutes Reiseziel für Wassersportler, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Zahlreiche Surfschulen stehen den Reisenden und auch Einheimischen zur Verfügung. Windsurfing Hamburg im Stadtrevier Hamburg Oortkaten, 20 Minuten von der Innenstadt mit dem Auto entfern, auch gut zu erreichen mit der Bus Linie 120 vom Hamburg ZOB, ist nur ein Beispiel. Ein weiteres ist die Kite-Schule Hamburg im Stadtteil Eimsbüttel. Das Angebot reicht von Surfen jeglicher Art, Wakeboarding, Stand Up Paddeling bis hin zu Katamaransegeln. Das umfangreiche Kursprogramm wird von VDWS-geprüften Lehrern (Verband deutscher Windsurfing- und Wassersportschulen) geleitet. Meist finden diese Kurse an der Nord- oder Ostseeküste statt, da die Windbedingungen hier geeigneter sind.

An circa 25m langen Leinen wird man von einem Lenkdrachen über das Wasser gezogen. Ab Windstärke 3 erreicht man so schon enorme Geschwindigkeit und Sprunghöhen. Kurse sind jedoch immer abhängig von den Windverhältnissen und sind nach Absprache zu buchen. Zu dem umfangreichen Kursangebot gehören auch Basis-Schulungen, wo erst mal Materialkunde, sicherheitsrelevante Übungen und das Starten und Landen des Kites im Wasser oder an Land angeboten werden. Diese Kurse finden meistens in Gruppen mit etwa vier Personen pro Lehrer statt und dauern im Schnitt drei bis vier Stunden. Neoprenanzüge sind gegen eine Gebühr zu leihen, sodass auch bei niedrigeren Temperaturen dem Kiten, Wakeboarden oder Surfen nichts im Wege steht. Wer auf eine persönliche Betreuung viel Wert legt, kann bei einigen Anbietern auch Privatstunden buchen. Diese sind dann den individuellen Bedürfnissen angepasst. Bei der Windsurfing-Hamburg Kiteschule kann man zudem die Kite Lizenz erwerben.Wassersportler, die Städtetrips lieben, sind in Hamburg sehr gut aufgehoben.