Kletterhallen und Hochseilgärten sind in Berlin beliebt wie nie zuvor: Fitness, Adrenalin und traumhafte Ausblicke sind vorprogrammiert beim Klettern in Berlin. Wer die Höhe nicht scheut, kommt hier voll auf seine Kosten.

Zum Klettern bieten sich in Berlin diverse Möglichkeiten über die ganze Stadt verteilt an - sowohl drinnen als auch draußen. Damit ist man wetterunabhängig und kann zu jeder Jahreszeit dem Klettervergnügen fröhnen. Bei reiner Muskelkraft zieht man sich immer weiter nach oben, Stück für Stück - wie beim Bouldern - oder hangelt sich von Baum zu Baum - wie im Hochseilgarten. Wer es einmal getan hat, kann nicht genug kriegen. Denn egal ob beim Bouldern, dem Klettern ohne Seil, oder im Hochseilgarten in der freien Natur - Klettern ist immer ein Erlebnis, bei dem nicht nur die Muskeln, sondern auch die Sinne des Körpers beansprucht werden. Nach einer geschafften Etappe steigt der Adrenalin-Spiegel und man weiß, wofür sich der Kraftaufwand gelohnt hat.

Hochseilgärten in Berlin: Klettern in der Natur

In Berlins größtem Waldhochseilgarten in Jungfernheide wird auf insgesamt 144ha zwischen Robinien, Eichen, Birken und Buchen geklettert und man betrachtet die Welt - wie die Vögel und Eichhörnchen - von oben. Dabei hangelt man sich zwischen 3 und 17 Höhenmetern von einem Hindernis zum nächsten. Hier trainieren Kletterfreunde im Team, mit Kindern oder bei einer Betriebsfeier auf Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden - von Einsteiger bis Extremsportler. Mit der zentralen Lage in Charlottenburg ist man per Bus, Bahn oder Taxi von überall aus der Stadt schnell im Waldhochseilgarten Jungfernheide. Etwas moderner geht es im Kletterpark MountMitte am Nordbahnhof zu, wo man sich nicht zwischen Bäumen, sondern zwischen Eisenstangen entlanghangelt. Auf sechs unterschiedlichen Parcours, die sich auf drei Etagen zwischen 3 und 15m Höhe bewegen, können Erwachsene und Kinder ab einer Mindestgröße von 130cm ihre Höhentauglichkeit testen. Im BeachMitte gleich nebenan erholen sich Sportler nach der körperlichen Ertüchtigung im weißen Sandstrand bei einem Cocktail. Klettern ist jedoch nicht nur Fitness und Adrenalin pur. Beim Klettern können auch Ängste überwunden werden und durch geschaffte Etappen wächst man über sich hinaus. Der Hochseilgarten Grunewald hat sich deshalb auf Erlebnispädagogik ausgerichtet, wobei die Bedürfnisse und Themen der Teilnehmer sowie gruppenorientiertes Handeln im Vordergrund stehen.

Ohne Seil in luftigen Höhen: Boulderhallen in Berlin

Beim Bouldern klettert man ohne Seil so hoch, dass man anschließend noch abspringen kann und fällt auf weiche Matten. Diesen Freizeitspaß erleben Aktive in der Ostbloc Boulderhalle im Osten der Stadt an der Rummelsburger Bucht. Die Halle bietet die Kletterart in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, diverse Kurse und sogar Wettkämpfe an. Hier wird auf 1.000m² gebouldert. In Wilmersdorf kann man sich bei Boulderworx austoben. Das besondere am Bright Side - Berlin Boulder Project in Berlin-Schöneberg ist, das hier bei Tageslicht gebouldert werden kann, da die Räume rundum verglast sind. Neun verschiedene Farben zeigen neun Parcours an, die jeweils unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben. Nicht nur Bouldern, sondern auch klettern in Berlin kann man auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain beim Kegel und zwar sowohl drinnen als auch draußen. Einmal auf der Kegelspitze in 18,7m Höhe angelangt, kann man den Berliner Fernsehturm und die Eastside-Gallery betrachten sowie herrliche Sonnenuntergänge erleben - na, wenn das keine Glücksgefühle hervorruft.