Triff deinen Reiseleiter hinter dem Maria-Thersien-Platz – er hält einen gelben Prime-Tours-Regenschirm in der Hand! Zwischen dem Nationalmuseum für Kunst und dem Nationalmuseum für Geschichte. Mach einen Zwischenstopp bei der Minotaurus-Skulptur auf dem Vorplatz des MQ und entdecke eine geheime Street-Art-Passage und versteckte Kunstwerke!
Als Nächstes geht’s nach Spittelberg, dem schönsten Biedermeier-Viertel der Stadt, das irgendwie immer noch das bestgehütete Geheimnis im Zentrum von Wien ist. Spaziere über Kopfsteinpflaster, bewundere die bemalten Fassaden und entdecke Innenhöfe, die den Eindruck vermitteln, als wäre ein ganzes Dorf in einen Stadtblock gequetscht worden.
Weiter geht’s zur Burggasse und in den 7. Bezirk, dem Herzstück von Neubau. Du kommst an unabhängigen Cafés, Vintage-Läden und einer Straße vorbei, in der man eigentlich gerne wohnen würde. Halt dort an, wo die Einheimischen anhalten.
Als Nächstes schau dir den Justizpalast und den Schmerlingplatz an, wo sich 1927 der Juli-Aufstand ereignete. 98 Menschen starben, das Gebäude brannte nieder, und die österreichische Demokratie begann ihren langen Niedergang.
Mach eine Pause im Palais Auersperg, einem der schönsten privaten Paläste Wiens. Geh auf die Toilette, hol dir was zu trinken oder gönn dir einen Kaffee.
Weiter geht’s zur Piaristengasse und zur Piaristenkirche, die wohl als die schönste Barockkirche Wiens gilt. Bewundere die Fresken von Maulbertsch.
Schau dir zum Schluss noch die Lange Gasse an, um Gründerzeit-Reihenhäuser, echte Grätzl-Atmosphäre und jenes Licht zu erleben, das Wien am späten Nachmittag beschert – und das erklärt, warum Maler immer wieder hierherziehen. Das Ziel liegt vor der Votivkirche – die viele als den „zweiten Stephansdom“ bezeichnen! Von hier aus bist du in fünf Minuten an der U-Bahn und in zehn Minuten überall, wo du als Nächstes hinwillst.