Erkunde Estremoz auf diesem Rundgang durch das historische Zentrum einer der schönsten Städte Portugals.
Diese Stadt ist schon seit der Altsteinzeit bewohnt. Römer, Westgoten und Muslime zogen hier durch. Die christliche Rückeroberung kam im 13. Jahrhundert, als es dem Königreich Portugal einverleibt wurde. Der Rat entstand 1258, als D. Afonso III. ihm eine Satzung erteilte.
In der Stadt ist Marmor überall zu finden, vom Pflaster, das Stein für Stein gefertigt wird, bis hin zum Mauerwerk der Gebäude. Oder wir sind nicht in der sogenannten weißen Stadt.
Du wirst eingeladen, das historische und architektonische Erbe der Stadt zu bewundern, das eine Reihe einzigartiger Denkmäler beherbergt, wie z.B. den Turm der 3 Könige, den Turm von Couraça, das mittelalterliche Rathaus, den Pranger, den See von Gadanha, das Kloster von San Francisco oder das ehemalige Kloster der Congregados. Außerdem gibt es einige Gebäude, die mit Fliesen im Jugendstil des frühen 20. Jahrhunderts verziert sind.
Die Burg von Estremoz aus dem 13. Jahrhundert war die Residenz der Könige in der ersten Dynastie.
Isabel von Aragon, auch bekannt als Isabel die heilige Königin, berühmt für das Rosenwunder, starb dort. In der Nische, in der die Königin der Überlieferung nach starb, wurde später die Kapelle der Heiligen Königin errichtet, ein Juwel des portugiesischen Barocks.
Diese Burg oder der starke Kriegsplatz von Estremoz war für die portugiesische Verteidigung von großer Bedeutung. Oder wir waren keine 30 Minuten von der Grenze zu Spanien entfernt.
Im 17. Jahrhundert wurde sie erweitert und durch ein bastionäres Verteidigungssystem mit einem Umfang von fünf Kilometern geschützt, das die gesamte Stadt umgab und größtenteils noch heute existiert.
Militärische Einrichtungen wurden hier einquartiert und dann verlassen, um in wichtigen Schlachten für die nationale Verteidigung zu kämpfen. So geschah es im vierzehnten und siebzehnten Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert fand hier das “Massacre dos Warehouses” statt.
Schließlich entdeckst du die Tonarbeiten der Estremoz-Puppe, eine Tradition, die drei Jahrhunderte zurückreicht und seit 2017 zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit der UNESCO gehört.