Etwa zwei Kilometer von der Hauptstadt Argostoli entfernt, an der Küstenstraße nach Lassi, befinden sich die bekanntesten Dolinen der Insel, die im Griechischen als Katavothres bekannt sind. Meerwasser tritt in die Dolinen an der Küste ein und tritt am Melissani-See und Karavomilo auf der anderen Seite der Insel wieder aus. Die Existenz eines Karstnetzwerks über der Insel wurde 1963 in einem Experiment nachgewiesen, bei dem österreichische Geologen grüne Farbe in die Dolinen von Katavothres schütteten und den Lauf des verschwindenden Wassers mit Hilfe von Radioisotopen verfolgten.
Die Wassermühlen wurden von dem Engländer Stevens errichtet, der als erster dieses faszinierende geologische Phänomen beobachtete. Das folgende Diagramm veranschaulicht den Verlauf des Wassers:
Meerwasser tritt in die Dolinen bei Argostoli ein.
Das Wasser fließt unter dem Hafen und den Bergen der Insel hindurch.
Dem Meerwasser wird Regenwasser zugesetzt.
Meerwasser und Regenwasser vermischen sich.
Das Brackwasser tritt am Melissani-See und Karavomilo bei Sami wieder auf.