Inmitten all der Bilder, die jeden Tag an uns vorbeiziehen, ist dies ein Moment, in dem wir selbst Spuren hinterlassen.
Das ist sogar mitten im Trubel der Hauptstadt möglich.
Eingebettet zwischen der sechsspurigen Bismarckstraße und der Otto-Suhr-Allee liegt eine ruhige Oase: das 1723 erbaute Ackerhaus, eines der ältesten Stadthäuser in Charlottenburg. Wer hier die Schwelle überschreitet, lässt den Lärm der Stadt und den Stress des Alltags hinter sich. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen – und die Sinne nehmen alles intensiver wahr.
Das Ackerhaus ist ein Ort, an dem sich Kunst, Musik und Geschichte miteinander verflechten und so ein reichhaltiges, sinnliches Erlebnis schaffen. In diesem Spezialkurs kannst du diese lebendige Symbiose hautnah erleben.
Denn innerhalb der jahrhundertealten Mauern, inmitten historischer Artefakte, Skulpturen und Musikinstrumente, spürt man noch immer den Hauch vergangener Jahrhunderte. Dort, wo einst Ochsenkarren ratterten, Heuballen durch den Flur rollten und Schinken in der „schwarzen Küche“ geräuchert wurde – dort, wo jenseits der Schwelle kein Verkehr und kein Autolärm herrschte, sondern Kohl, Kartoffeln und Getreide wuchsen.
Im Laufe des Kurses nehme ich euch mit auf einen kurzen Rundgang durch die Geschichte dieses Hauses und erzähle euch vom Alltag hier, von den Veränderungen und von den Erlebnissen, die es trotz der vergangenen Jahrhunderte bewahrt hat. Zwischendurch kannst du malen oder zeichnen. Völlig kostenlos, ohne Vorgaben oder Leistungsdruck. Wenn du möchtest, kann ich dir auch Aufgaben und Vorschläge geben. Was zählt, ist nicht die Technik, sondern die Wahrnehmung. Du kannst deine eigenen Spuren auf Papier oder Leinwand hinterlassen – im Einklang mit diesem Haus, seinen Geschichten, seinen Klängen, seinem Licht.
Zwischendurch, wenn es passt, werde ich kleine Anekdoten und Details aus der Geschichte Berlins und dieses Hauses erzählen, damit sich Geschichte und Gegenwart, Denken und Handeln miteinander verflechten. Oft tauchen in diesem Moment Bilder auf, die weniger eine Reflexion als vielmehr ein Echo sind: von Stimmungen, Gefühlen, Erinnerungen, die durch die Wände hindurch in uns aufsteigen.
Als Highlight erwartet euch ein kurzes Live-Geigenkonzert mit Musik aus der Zeit, als das Haus gebaut wurde. Die alten Melodien und Motive erfüllen dann die Räume und runden die Reise durch die Zeit mit einem Soundtrack ab, der noch lange nachhallt.
Das ist kein „Kurs“ mehr, sondern ein Premium-Erlebnis.
Das ist genau das Richtige für Leute, die auf der Suche nach etwas Besonderem und Intimem sind, weit weg vom Massentourismus – etwas völlig Authentisches, Kleines, Echtes: kein Konsum, sondern ein tiefes Eintauchen.
Ein Moment der Stille, in dem alles stillsteht – außer deiner eigenen Kreativität.
Ein seltener, tiefer Schluck aus der Quelle der Inspiration, der Quelle von Hippokrene.