Beginne deinen Spaziergang am Jōzankei-Touristeninformationszentrum und mache dich dann auf den Weg zum Jōzankei-Schrein, einer ruhigen Shinto-Stätte, an der die Einheimischen um Gesundheit und Wohlstand beten. Von dort aus geht es weiter zum Jōzan-Tempel, wo in der Haupthalle und im Schatzhaus unschätzbare Relikte ausgestellt sind, die mit Mizumi Jōzan in Verbindung stehen.
Schau dir seine Holzstatue und seine Schriften an und erfahre, wie dieser visionäre Mönch den Siedlern und Reisenden heilendes Wasser bescherte und damit den Grundstein für den Kurort legte, den wir heute kennen.
Im Jōzan-Gensen-Park, der 2005 zum 200. Geburtstag von Jōzan angelegt wurde, kannst du seine Statue bewundern und Fußbäder in natürlichen Thermalquellen genießen. Probier doch mal, ein Ei im Wasser der heißen Quelle zu kochen – ein Erlebnis, das es nur in Jōzankei gibt.
Als Nächstes besuchst du die geheimnisvolle Iwaya-Kannon-Halle (Iwaya Kannon-dō). In dieser kleinen buddhistischen Halle wird eine Kannon-Gottheit verehrt, doch das wahre Wunder verbirgt sich dahinter. Tritt ein in eine natürliche Höhle, die sich tief in den Felsen erstreckt, wo Statuen und Opfergaben den Weg säumen. Betritt die schummrig beleuchtete Höhle, spüre die kühle Luft, rieche den feuchten Stein und erlebe einen Moment der Ehrfurcht, während du diesen heiligen unterirdischen Ort erkundest.
Unterwegs wird euch euer Reiseleiter erklären, warum es bei Jōzankei nicht nur ums Baden geht, sondern auch um kulturelle Kontinuität. Seit ihrer Gründung im Jahr 1866 hat sich der Kurort zu einem Rückzugsort entwickelt, an den Besucher aus der Stadt kommen, um sowohl körperliche Erholung als auch seelische Erneuerung zu finden. Seinen Natriumchlorid-Quellen wird nachgesagt, dass sie den Körper bis ins Innerste erwärmen, und die Stadt selbst – mit Ryokans, kostenlosen Fußbädern und Uferpromenaden – verkörpert das japanische Ideal, Gesundheit, Freizeit und Gemeinschaft in Einklang zu bringen.