Tradition und Party, Abenteuer und Natur - Junggesellenabschiede in München bieten ein breites Repertoire an Möglichkeiten, wie der Bräutigam mit seinen Freunden feiern kann.

Beim Planen eines Junggesellenabschieds gibt es einiges zu beachten: Abwechslungsreich und erinnerungswürdig soll die Überraschung für den Bräutigam in spe sein und insbesondere die Location spielt dabei eine wichtige Rolle. Mit einer Partymeile, bayerischen Festen, viel Natur rund um die Isar und ausgefallenen Sportangeboten ist München die ideale Stadt, um im Kreise seiner Freunde aufs baldige Eheleben anzustoßen.

Partystimmung garantiert

Wer den klassischen Junggesellenabschied mit Bauchladen und Verkleidung bevorzugt, sollte am Marienplatz starten. Besonders am Wochenende tummeln sich hier Einheimische und Besucher, die Cafés und Restaurants sind voll und die Stimmung ist entspannt. Sind die Schnäpse verkauft und alle Aufgaben gelöst, geht es weiter in den Englischen Garten: Den kann man entweder zu Fuß, in der Pferdekutsche oder auf dem Bierbike erkunden. Letzteres überzeugt natürlich durch die Getränke, die inbegriffen sind. Abkühlung bietet der Eisbach, in dem gebadet werden darf, bevor es weiter in einen der zahlreichen Münchner Biergärten geht, wo mit ein paar Maß auf die anstehende Hochzeit angestoßen werden kann. Ein guter Startpunkt für eine Kneipentour ist der Gärtnerplatz im Glockenbachviertel, um den sich Bar an Bar reiht. Das Publikum ist jung und hip, mag Indie oder Electro. Ganz in der Nähe ist ein weiterer Hot Spot für Junggesellen: Das Sausalitos im Tal, eine Bar mit Restaurant, legt nicht nur auf eine breite Auswahl an Cocktails, sondern auch Partystimmung Wert. In der Sonnenstraße, Münchens Feiermeile mit zahlreichen Clubs, können Junggesellen standesgemäß in der gemieteten Limousine vorfahren. Damit der Einlass als Gruppe auch garantiert ist, sollte man vorher einen Tisch in der Disco seiner Wahl reservieren.

Traditionell in Dirndl und Lederhose

Freunde bayerischer Kultur können von Juni bis August eines der Tegernseer Waldfeste besuchen. Vom Münchner Hauptbahnhof aus fahren stündlich Züge direkt an den Tegernsee - statt Hasenverkleidung sind beim Besuch eines Waldfestes Dirndl und Lederhose Pflicht. Das Gleiche gilt für den an einem Sommersonntag zwischen sechs und zehn Uhr morgens stattfindenden Kocherlball am Chinesischen Turm im Englischen Garten: Im 19. Jahrhundert trafen sich dort die Hausangestellten der Oberschicht, die sich vor Antritt ihrer Arbeit zum Tanzen verabredet hatten. Heute ist der Kocherlball laut dem Münchner Stadtportal die bestbesuchte Volkstanzveranstaltung in München und macht einen Junggesellenabschied in München unverwechselbar. Junggesellen, die es ruhiger mögen, schlendern über den Viktualienmarkt. Auf dem ständigen Markt in der Altstadt von München gibt es geführte Touren, die über die Geschichte informieren und auf kulinarische Besonderheiten hinweisen. Inmitten des Platzes lädt ein Biergarten ein, die auf dem Markt gekauften lokalen Spezialitäten zu probieren.

Action auf der Isar

Für Junggesellen, die Spaß am Abenteuer haben, ist eine Isar-Floßfahrt das Richtige. Zwischen Mai und Mitte September fahren traditionelle Holzflöße über den Fluss. Auf 28 Kilometern lenken erfahrene Flößer ihre Gäste, begleitet von Volksmusik, Brotzeit und Bier. Die Fahrt dauert fünf bis sieben Stunden und geht durch das Isartal - von Wolfratshausen aus bis zur Zentrallände nach Thalkirchen. Ein Andenken an den Junggesellenabschied gibt es dann in Form des Bierkrugs, den die Floßgäste mitnehmen dürfen. Wer lieber an Land bleibt, sich aber trotzdem einer Herausforderung stellen will, kann sich über die größte Kletterhalle der Welt freuen: Das DAV Kletterzentrum verfügt über 7800 Quadratmeter Kletterfläche -da erscheint der Gang zum Altar plötzlich ganz kurz.