Bei einem Junggesellenabschied in Berlin können die Braut mit ihren Freundinnen und der Bräutigam mit seinen Freunden noch einmal vor der Hochzeit feiern gehen. Beliebt sind Fahrten mit der Limousine durch die Hauptstadt und Besuche in Kneipen und Klubs.

Der Junggesellenabschied ist für Braut und Bräutigam das letzte große Event als Alleinstehende, bevor sie von nun an ihr Leben gemeinsam verbringen. Deshalb muss dieser Tag auch ganz besonders gefeiert werden. Traditionell verbringen die Verlobten einen Abend getrennt voneinander mit Gruppen von Freunden. Ein außergewöhnliches Erlebnis kann ein Junggesellenabschied in Berlin sein. Von Fahrten mit der Limousine, über Kieztouren bis hin zum Tanzen in großen Klubs gibt es vielfältige Möglichkeiten für einen unvergesslichen Abend.

Beim Junggesellenabschied mit der Limousine unterwegs

Der Junggesellenabschied kommt traditionell aus den USA und wird dort groß gefeiert. In Berlin ist dieser Trend mittlerweile ebenfalls angekommen. Besonders beliebt sind Fahrten mit der Limousine durch das nächtliche Berlin. Dies bietet sich für eine Gruppe von bis zu acht Personen an. Der Limousinenservice wird mit Chauffeur angeboten. Während dieser die Gäste durch Berlin kutschiert und an die gewünschten Orte bringt, kann im Inneren zu eigener Musik gefeiert und das ein oder andere Glas Sekt oder Champagner auf das Brautpaar getrunken werden.

Typisch bei einem Junggesellenabschied in Berlin ist der Verkaufskorb. Braut oder Bräutigam tritt in einem außergewöhnlichen, lustigen Kostüm auf und verkauft aus einem Korb heraus Kleinigkeiten an Passanten. Besonders gut funktioniert das am Ku'damm und in den umliegenden Straßen. Weitere beliebte Ziele für diese Art von Spiel sind der Berliner Alexanderplatz und das Brandenburger Tor. Auch hierfür ist das Mieten einer Limousine von Vorteil, da sie die Gäste sicher von Station zu Station fährt. Wer es etwas exklusiver mag, kann das große Spielkasino direkt am Potsdamer Platz besuchen. Für männliche Gruppen ist auch die Tabu Bar in der Bismarckstraße, Berlins größter Stripklub, eine beliebte Anlaufstelle für einen ausgelassenen Abend.

Eine Kneipentour beim Junggesellenabschied

Berlin ist bekannt für sein Nachtleben. Es gibt eine Vielzahl an Kneipen, Bars und Klubs. Dementsprechend bietet sich für einen Junggesellenabschied eine Kneipentour geradezu an. Besonders viele Lokale gibt es in der Simon-Dach-Straße in Friedrichshain. Auch die Gegend rund um die Oranienstraße in Kreuzberg bietet eine große Auswahl. Außerdem gibt es die Möglichkeit, an einem sogenannten Pubcrawl teilzunehmen. Hierbei zahlt man vorab eine Gebühr und zieht dann gemeinsam durch das Nachtleben. Es werden mehrere Lokalitäten besucht, in denen es dann jeweils ein kostenfreies Getränk gibt. Diese Touren werden in allen Szenebezirken von Berlin angeboten, wie zum Beispiel in Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg.

Insbesondere im Sommer kann man aber auch eine Kieztour zu Fuß bei einem Junggesellenabschied in Berlin veranstalten. In Berlin gibt es verschiedene Kieze mit unterschiedlichen kulturellen Highlights. Beliebt sind Touren durch Kreuzberg oder Neukölln, bei denen man von Späti zu Späti zieht und überall ein Bier oder kleine Schnäpse kauft. Späti ist der typische Berliner Begriff für kleine Getränkeshops, die bis spät in die Nacht geöffnet haben und eine Anlaufstelle für das Partyvolk sind. Vor den Spätis stehen oft Bänke, auf denen man eine Weile verweilen kann, bis es weiter zur nächsten Location geht. Das Ende einer solchen Tour kann man dann in einem der vielen Klubs ausklingen lassen. Besonders beliebt für Junggesellenabschiede ist dabei das Q-Dorf in Charlottenburg.