Was ist ein Bungalow?

Ein Bungalow ist ein in der Regel eingeschossiges, ebenerdiges Haus ohne Treppen, das verschiedene Dachformen aufweisen kann, beispielsweise ein Flachdach, Walmdach oder Satteldach. Diese Bauweise stammt ursprünglich aus Indien und findet seit der britischen Kolonialzeit weltweit Anklang.

Oftmals wird der Begriff im Zusammenhang mit Ferienhäusern und Sommerhäusern gebraucht, mitunter ist aber auch ein Gartenhaus gemeint.

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Wie ist die Geschichte der Bungalows?

Seinen Ursprung hat der Begriff "Bungalow" im Indischen. Das Wort leitet sich vom nordindischen "bangla" ab, was wörtlich übersetzt "Bengalisches" bedeutet - also ein Haus in bengalischer Bauweise.

Während der Kolonialzeit im 18. Jahrhundert dienten bengalische Häuser den Briten als Vorbild für ihre eigenen Häuser. Zu dieser Zeit entwickelte sich das englische Wort "Bungalow".

Als Wohnhäuser sind sie vor allem in Amerika weit verbreitet. In Deutschland erlebten Bungalows in den 1960er-Jahren ihre Blütezeit und galten aufgrund ihrer komfortablen Ausstattung und der einfachen, modernen Bauart als Statussymbol. Heute sind Bungalows insbesondere als Ferienhäuser beliebt.

Welche Vorteile bieten Bungalows und für wen sind sie geeignet?

Bungalows bieten vor allem den Vorteil, dass sie barrierefrei sind und somit auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität hervorragend geeignet sind. Da sich sämtliche Wohnräume auf einer Ebene befinden, eignen sich Bungalows auch hervorragend für Familien: Die Wege sind kurz, es ist kein mühsames Treppensteigen notwendig und die Eltern haben ihre Kinder immer im Blick.

Bungalows sind zudem die perfekten Ferienunterkünfte. Urlauber genießen ihren Aufenthalt dort flexibel wie in den eigenen vier Wänden, meist umgeben von einem Garten - ganz ohne störende Nachbarn.