Wer in Köln Party machen will, kann wild auf den Ringen feiern oder in einem der Szeneviertel wie Mühlheim, Kalk oder Ehrenfeld absteigen. Hier organisiert die Stadt auch einige der spannendsten Rockkonzerte in der Region. Ausnahmezustand herrscht darüber hinaus während der Fastnachtszeit am Rhein.

Köln, der Dom und die Ringe sind untrennbar miteinander verbunden und Teil voneinander, wobei letztere auch gleichsam der Ort zum Partymachen schlechthin sind. Der alten Stadtmauer folgend, führen Sie rund um die Rheinmetropole und sind zur Heimat zahlreicher Clubs geworden, wobei der Hohenzollernring besonders im Fokus steht. Abfeiern kann man hier beispielsweise im Crystal Cologne oder im Nachtflug, zwei Tanztempel, die für ihre hervorragende Auswahl an abgefahrenen Show-Acts und DJs aus dem Bereich Elektro und Pop bekannt sind. Die Party geht in diesen Clubs meist bis in die frühen Morgenstunden und wird von erstklassigen Cocktails angeheizt, welche die bestens ausgebildeten Barkeeper mit schwungvollen Moves ausschenken. Ähnlich empfehlenswert ist für den Beginn der Nacht das 7th Sky, eine stylishe Hookah-Bar, in der man sich auf die kommende Party in Köln angemessen einstimmen kann.

Party in Köln: Szeneviertel in der Domstadt

Interkulturell und ein wenig schmuddelig - das ist das Image, das Köln-Mühlheim seit Jahrzehnten hat und ihm einen gewissen Charme gibt. Der bunte Mix spiegelt sich auch in den vielen Partymeilen wider, insbesondere in der Keupstraße mit ihren zahlreichen Schischa-Kneipen und türkischen Restaurants wider, zwischen die sich die ein oder andere Konzertlocation mischt. Die bekannteste ist in Köln vermutlich das E-Werk, eine ehemalige Umspannanlage aus der Gründerzeit, die seit 1991 als Veranstaltungszentrum genutzt wird. Auftritte von Bands wie den Red Hot Chili Peppers, Green Day, Die Ärzte und Manowar haben den Ort legendär gemacht. Zu satten Gitarrenklängen kann man außerdem in Ehrenfeld abtanzen, wo die Live Music Hall, das Underground und der Sensor Club gute Optionen sind, um Livemusik zu hören. Der Sensor Club ist dabei speziell für den alternativen Geschmack interessant, werden hier nicht zuletzt die Rockpartys "indie Fresse" und mitreißende Elektro-Gigs organisiert.

Studentenquartiere und Karneval

Ein Geheimtipp für Studenten und Junggebliebene ist das Kwartier Latäng, das sich wischen Zülpicher Platz und Barbarossaplatz ausbreitet. Die Kneipendichte könnte hier kaum größer sein und man bekommt jede Menge Gelegenheit, um kränzeweise Kölsch zu trinken. Das Publikum ist meist zwischen 20 und 30 Jahre alt, wobei die niedrigen Preise prinzipiell feierlustige Menschen jeder Klientel und Altersklasse anlocken. Empfehlenswert sind die Happy Hours, in denen Cocktails oftmals nur vier Euro kosten. Ganz Köln steht Kopf, wenn Karneval ist: Schon zur Weiberfastnacht und am Rußigen Freitag wird den gesamten Tag Party gemacht - abends geht es dann in eines der traditionellen Kölner Brauhäuser oder zum Feiern in den Club. Außer Rand und Band ist die Domstadt aber erst so richtig am Wochenende und dem darauffolgenden Rosenmontag, wenn man wilde Horden von Narren durch die Straßen ziehen und zu karnevalesken Liedern singen sehen kann. Kaum ein Club hat zu diesem Zeitpunkt geschlossen - günstige Preise auf Drinks und Rabatte sind wie in jedem Jahr zu erwarten. Achtung: Wer zur Fastnacht anreist, sollte frühzeitig seine Übernachtung klarmachen. Die Nachfrage ist extrem hoch und je länger man wartet, desto höher steigen die Preise.