Ob Djerba, Hammamet oder Monastir, in Tunesien gibt es eine Vielzahl guter Spots, um das Kitesurfen zu erlenen oder auch seine bisher angeeigneten "Skills" zu festigen.

Gerade in den letzten Jahren hat das Kitesurfen sehr an Popularität gewonnen. Kaum jemand kann sich den Bildern der fliegenden Kiter entziehen, die mit waaghalsigen Sprüngen durch die Luft wirbeln. Und so wollen immer mehr Menschen diese mittlerweile legendäre Sportart ausprobieren.

Kitesurfen in Tunesien

Gerade in Tunesien gibt es einige Orte, an welchen die Bedingungen gerade zu perfekt sind um zu Kiten. Daher haben sich an den Spots auch diverse Kiteschulen angesiedelt. Diese sind auch die besten Ansprechpartner um sich über den Spot zu informieren und wenn nötig, Material auszuborgen. Je nach Kiteschule kann man mit Materialmieten zwischen 40-60€ rechnen. Borgt man sich das Equipment mehrere Tage aus verbilligt sich der Preis. Kosten für Kitekurse betragen für Anfänger zwischen 250 bis 300€. Meist werden diese in kleinen Gruppen abgehalten. Will man seinen Privatlehrer engagieren kostet es entsprechend mehr.

Auch beim Kitesurfen in Tunesien gilt, ohne entsprechende Lizenz werden bei seriösen Kiteschulen keine Kites vermietet. Die sogenannte IKO Lizenz kann man bei den meisten Kiteschulen gegen eine Gebühr von cirka 25€ gleich beim Anfängerkurs miterwerben.

Die beste Reisezeit um in Tunesien kiten zu gehen sind die Frühjahrs- und Sommermonate. Da es sich in Tunesien nicht um ein Starkwindrevier handelt, weil der Einfluss bekannter Winde fehlt, entsteht der nötige Druck im Kite überwiegend durch Hochdruckgebiete, die sich über dem Mittelmeer bilden. Dies geschieht am besten, wenn das Meer noch relativ kalt ist und die Sonne das Hinterland ordentlich aufheizt. Sollte der Wind einmal ausbleiben, gibt es gute Alternativen um sich auf das Kiten vorzubereiten. Boardkontrolle kann man vor allem beim Wakeboarden gut üben. Vielerorts in Tunesien werden sowohl Wakeboarden als auch das Wasserskifahren angeboten, wenngleich ein wenig aus der Mode gekommen, sollte jeder Kiter auch das mal ausprobiert haben.

Die besten Spots für Anfänger

Die Kitelagune Souk el Ghebli im Südosten der Insel Djerba bietet perfekte Bedingungen für Anfänger. Dieses Stehrevier ist 40 km² groß und bietet glasklares, türkises Wasser. Die Lagune wird ausschließlich zum Kiten benutzt. Es besteht also keine Gefahr bezüglich Schwimmern oder anderen Wasserportlern. Ein weiteres Kriterium für die Anfängertauglichkeit dieses Spots ist, dass die Lagune durch eine Landzunge begrenzt ist, was verhindert, dass allzu große Wellen entstehen, welche gerade den Anfängern beim Kiten oft zu schaffen machen. Sollte einmal ablandiger Wind wehen, verhindert die Landzunge, dass Kiteanfänger auf das offene Meer hinausgetrieben werden.

Vor Ort befindet sich eine namhafte Kiteschule, die Equipment vermietet und Kurse anbietet. Die meisten Hotels liegen etwa 10km entfernt, daher bieten viele Schulen auch Shuttleservices zu dem Spot an.

Die besten Spots für Fortgeschrittene

Ein echter Geheimtipp ist ein abgelegener Küstenabschnitt in der Nähe der Stadt Zarzis am Festland gelegen. Frei von Touristen, keine Palmen in denen sich der Kite verfangen könnte am Strand, ursprünglich und lediglich ein paar Fischer die ihrem Tagwerk nachgehen. Der Kitespot Zarzis wird auf der einen Seite von der offenen See begrenzt, auf der anderen Seite funkelt eine karibikähnliche, türkise, stehtiefe Lagune, die von einer Landzunge begrenzt wird. Etwa 100 Meter vom Strand entfernt gibt es ein Riff, welches bei Einsetzten der Ebbe die Lagune bildet und für spiegelglattes Wasser sorgt, während dahinter kleine Wellen fortgeschrittene Rider dazu verführen, das Waveboard auszupacken.