Mallorca oder Gardasee? Wenn die Stars auf Reisen gehen, sind die Ziele oft ein bisschen spezieller. Wir verraten Dir die fünf spannendsten Promi-Reise-Abenteuer

von Angelika Zahn

  1. Leonardo DiCaprio: Mongolei

In "The Revenant" kämpfte sich Leonardo DiCaprio durch die raue Wildnis Nordamerikas und bekam dafür (endlich!) seinen ersten Oscar. Scheinbar haben die Dreharbeiten zum Drama ihm Lust auf Abenteuer gemacht, denn im Frühjahr 2016 verabschiedete sich der Schauspieler von seinem glamourösen Hollywood-Leben und begab sich für zehn Tage in die Einöde der Mongolei.

Begleitet wurde er auf seiner Expedition zum See Chöwsgöl Nuur vom schwedischen Profi-Abenteurer Johan Ernst Nilson. Auf dem Programm: jede Menge Grenzerfahrungen, Zelten und Jagen mit Falken. Einziger Luxus: ein Koch, den Leo für sein leibliches Wohl mitbrachte.

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  1. David Beckham: Amazonas-Dschungel

Man kennt ihn als Fußballer, Unterwäschemodell und Göttergatte von Ex-"Spice Girl" Victoria. Als wagemutiger Abenteurer war David Beckham jedoch bisher den wenigsten ein Begriff. Doch 2014 kämpfte er sich rund 1300 Kilometer durch den Regenwald, immer am Amazonas entlang.

Mit drei Freunden und einem BBC-Kamerateam im Schlepptau, startete der Weltstar in der Millionenmetropole Rio und reiste bis zum Stamm der Yanomami im tiefsten Dschungel - per Triumph-Motorrad, Holzboot und Propellerflugzeug. Ein echter Männertrip!

David Beckham Promi-Urlaub

  1. Prinz Harry: Süd- und Nordpol

Lange machte er vor allem durch Party-Eskapaden von sich reden. Doch inzwischen lässt Prinz Harry keine Gelegenheit aus, sich für den guten Zweck zu engagieren - auch, wenn das bedeutet, dass er, um auf das Schicksal von Kriegsveteranen aufmerksam zu machen, bis zum Südpol wandern muss.

Wer nun glaubt, so ein blaublütiger Adelsspross ließe sich auf einer Sänfte durch Eis und Schnee tragen, der irrt gewaltig: Eure königliche Hoheit liefen Ende 2013 höchstpersönlich zum Südpol - und zwar beachtliche 260 Kilometer bei widrigsten Bedingungen: Minus 35 Grad zeigte das Thermometer an.

Übrigens: Auch eine Expedition zum Nordpool machte der jüngste Sohn von Prinz Charles und Prinzessin Diana schon. Allerdings konnte er damals die Reise nicht beenden. Er wurde in London gebraucht - als Trauzeuge seines Bruders William.

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  1. Jörg Pilawa: kanadische Insel

Man kennt das von den ganz Großen im Showbusiness: A-Promis wie Johnny Depp (Karibik), Beyoncé (Thailand) oder Ricky Martin (Brasilien) leisten sich den Luxus einer eigenen Privatinsel.

Aber nicht nur Hollywoodstars kaufen sich gerne ein Fleckchen Erde, auf dem sie ganz und gar ungestört sind. Auch deutsche Prominente lieben den Frieden eines einsamen Plätzchens. Deshalb hat sich TV-Moderator Jörg Pilawa auch eine ganze Insel zugelegt: Hunt Island ist 36.000 Quadratmeter groß und liegt mitten im Ponhook Lake in der kanadischen Provinz Nova Scotia.

2009 stand die idyllische Insel für 250.000 Euro zum Verkauf - und Pilawa schlug zu. Der Weg zur nächsten Stadt: über eine halbe Stunde. Das zweistöckige Haus auf Hunt Island bietet Platz für sechs Gäste und ist mit Booten, Kajaks, Windsurfbrettern und Kanus ausgestattet. Klingt nach Spaß!

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  1. Ewan McGregor: einmal um die Welt

Sich den Fahrtwind um die Nase wehen lassen und ein unbeschreibliches Gefühl der Freiheit spüren: Das waren mit Sicherheit zwei der Dinge, die Schauspieler Ewan McGregor 2004 dazu getrieben haben, sich auf ein BMW-Motorrad zu setzen und gemeinsam mit Charley Boorman ganze 30.395 Kilometer rund um die Welt zu brettern.

Die wichtigsten Stationen, die die beiden Freunde in einer TV-Serie und einem Buch dokumentierten: London (Großbritannien), Brüssel (Belgien), Deutschland, Prag (Tschechien), Kiew (Ukraine), Wolgograd (Russland), Almaty (Kasachstan), Ulaanbaatar (Mongolei), Yakutsk (Sibirien),

Anchorage (Alaska), Calgary (Kanada), Chicago (USA), New York (USA). Uns stellt sich da vor allem eine Frage: Wie weh muss einem nach so einem Trip der Allerwerteste tun?

Offenbar waren die Schmerzen gut erträglich, denn 2007 brach McGregor erneut mit seinem Kumpel auf - diesmal ging es "nur" 23.500 Kilometer durch Afrika...

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