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Reise Vietnam
Thailand ist Ihnen zu touristisch geprägt, aber Sie möchten dennoch nicht auf wunderbare Strände, köstliches Essen und asiatische Freundlichkeit verzichten? Dann kommen Sie nach Vietnam, ein Land voller schönen Überraschungen! Die erste erfreuliche Entdeckung, die Sie hier machen werden, wird die sympathische und hilfsbereite Art der Einheimischen sein. Da Vietnam kein typisches Land für den Massentourismus ist, werden Sie als Weiße mancherorts noch ungläubig wie Außerirdische betrachtet. Aber keine Angst, die Vietnamesen werden immer respektvoll und freundlich sein, das gebietet die asiatische Sitte. Das Land am Südchinesischen Meer hat weitere Pluspunkte zu bieten: Sattgrüne Reisfelder erstrecken sich im Norden und Süden des schmalen Landes; dazwischen liegen Berge und Dschungel. Wer eine Pauschalreise hierher macht, dem werden die Feldarbeiter mit den spitzen Bambushüten sowie die verwunschen Tempel auffallen, den werden Mystik und Romantik verzaubern, kurz gesagt: der wird den Inbegriff Asiens kennen lernen!
Aktivitäten
Mit einer Küstenlänge von über 3.400 Kilometern hat Vietnam den Wassersportfreunden einiges zu bieten. Taucher werden vor allem die kleinen Korallenriffe vor Nha Thrang, Treffpunkt der internationalen Backpacker, in Südvietnam zu schätzen wissen. Neben farbenfreudigen und fröhlichen Tropenfischen tummeln sich hier auch ungefährliche Weißspitzenhaie. Vor allem in der Trockenzeit ist die Sichtweite mit bis zu 30 Metern erstaunlich gut. Südlich von Nha Trang befindet sich ein Geheimtipp für Segler: Das Whale Island Resort bietet für Urlauber günstige Katamarankurse an. Auch Surfer werden in Vietnam nicht zu kurz kommen. In der Nähe von Phan Thiet finden regelmäßig Wettbewerbe und Meisterschaften statt. Der Mui-Ne-Strand ist zum beliebten Ziel unter Windsurfern und Wellenreitern geworden; auch die ersten Kite-Surfer stürzen sich schon ins kühle Nass. Wer doch lieber festen Boden unter den Füßen hat, kann auf den immer mehr werdenden Golfplätzen sein Bestes geben. Vor allem in der Nähe der Großstädte Hanoi und Saigon sprießen sie wie Pilze aus dem Boden und sind im Winter beliebte Zufluchtsorte für frostgeschüttelte Europäer. Etwas exotischer gehts beim Schattenboxen zu, das ist die wahre Leidenschaft der Einheimischen. Der Sport entstammt dem chinesischen Tai Chi und kräftigt die Muskeln. Am Hoan-Kiem See in Hanoi finden sich jeden Morgen etliche Sportler zusammen und führen synchron die fließenden Bewegungen durch.
Sehenswürdigkeiten
Der Norden
Die Hauptstadt Vietnams, Hanoi, wartet mit einer wunderschönen Besonderheit auf. Hier ist der alte Stadtkern (11. Jahrhundert) in 36 Gassen unterteilt, wobei in jeder Gasse nur eine Ware verkauft wird. So können Sie in der Hutgasse schlendern, um anschließend bei den Korbmachern vorbeizuschauen und dann den frischen Fang in der Fischergasse zu bestaunen.
Schon die Legende hört sich wild-romantisch an: Um die Vietnamesen vor den Mongolenheeren zu beschützen, kam ein Drache vom Himmel und zertrümmerte mit seinem kräftigen Schwanz die Truppen. Entstanden sind die ca. 3.000 kleinen Inselchen, die im smaragdgrünen Wasser der Halong-Bucht schlummern. Per Bootstour lässt sich die schroffe Felsenlandschaft, die UNESCO-Weltnaturerbe ist, erkunden. Wenn sich bei Sonnenuntergang die eine oder andere Dschunke mit roten Segeln vor den steilen Felswänden zwischen den Inseln hindurch windet ist die Romantik perfekt.
Die Mitte
Die alte Hauptstadt Vietnams, Hue, sollten Sie in Ihrem Urlaub nicht versäumen. Sie liegt am Song-Huong-Fluss, dem Fluss der guten Düfte. Diesen Namen verdankt er den Blütenblättern, die auf seinem stillen Wasser treiben. Sehenswert ist der alte Kaiserpalast von Hue, der einen prächtigen Thronsaal besitzt. Die gesamte Zitadelle wurde nach strengen astrologischen Gesetzen gebaut, wobei die Harmonie zwischen Natur und Kultur immer im Vordergrund stand. Die kleinere Stadt Hoi An entzückt Reisende mit ihren prächtigen Handelshäusern. Ein Spektakel der besonderen Art ist die Nacht vor dem Vollmond. Dann verwandelt sich das historische Städtchen in ein Lichtermeer voller roter Lampions und Sie können alten vietnamesischen Klängen lauschen oder traditionellen Spielen beiwohnen.
Der Süden
Das Mekongdelta darf bei keiner Pauschalreise nach Vietnam fehlen. Ein absolutes Highlight: Im knatternden Longtailboot durch schmale Kanäle düsen, während links und rechts Palmenhaine vorüberziehen und zwischen allerlei tropischem Pflanzendickicht ein prachtvoller Tempel auftaucht. Eine besondere Attraktion sind die schwimmenden Märkte. Hier können Sie einen Zwischenstopp einlegen und sich bei einer köstlichen Papaya für die weiteren Ziele Ihrer Reise stärken. Saigon ist das pulsierende Herz von Südvietnam. Diese lebendige Großstadt hat einige Sehenswürdigkeiten in petto. Neben dem historischen Museum warten die mystische Chua-Nog-Huang-Pagode und der Palast der Einheit auf Ihren Besuch. Er erinnert an die Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam nach dem Vietnamkrieg.

Klima
Im Vietnam herrschen große Temperaturunterschiede. Während im Norden die Temperaturen im Winter beträchtlich sinken (bis auf 10 Grad), ist es im tropischen Süden sehr heiß. Hier gibt es nur zwei Jahreszeiten, nämlich die Regenzeit (Juli bis Dezember) und die Trockenzeit.
Trinkgeld
Bei staatlichen Hotels und Touristenrestaurants ist das Trinkgeld bereits im Preis inbegriffen. Ansonsten freuen sich Kellner und Bedienstete über einen kleinen Obolus.
Zahlungsverkehr
Die Währung ist die Vietnamesische Dong. 1 Euro entspricht ca. 16.000 Dong. Wechselstuben, vietnamesische Banken und Hotels wechseln Euro in Dong, unter der Voraussetzung, dass Sie Ihren Reisepass vorzeigen. Traveller Cheques werden in Touristenzentren akzeptiert, auch die Zahlung mit US-Dollar ist möglich. Mit Kreditkartenzahlung werden Sie es im Vietnam allerdings schwer haben.
Reisezeit
Die trockeneren und kühleren Monate (also Dezember bis April) eignen sich am besten für eine Pauschalreise nach Vietnam.
Verkehr
In den Großstädten können Sie preisgünstig mit dem Taxi zur gewünschten Destination fahren. Wer alleine unterwegs ist, kann sich auf ein Moped-Taxi setzen. Auf der Nord-Süd-Achse sorgt ein gut ausgebautes Bahnnetz für schnelles Vorankommen. Internationale und nationale Autovermietungen wird man im Vietnam nicht häufig antreffen, häufig müssen Sie ein Auto zusammen mit einem Chauffeur buchen.
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