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Die beste Reisezeit für einen Kenia (Nordküste) Urlaub
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Reise Kenia (Nordküste)
Traumurlaub unter Palmen, dem deutschen Schmuddelwetter entkomme und dabei das Herz Afrikas entdecken. Genau das ist in Kenia möglich. Die Traumstrände des ostafrikanischen Landes am Indischen Ozean zählen zweifelsohne zu den schönsten der Welt. Die Kenianische Küste erstreckt sich knapp südlich des Äquators über 500km in Nord-Süd-Richtung. Schneeweiße, mit Palmen bewachsene Sandstrände wechseln sich mit Felsformationen und Mangrovenwäldern ab. Zentrum der Urlaubsregionen an der Nordhälfte der kenianischen Küste ist das traditionsreiche ehemalige Sultanat Malindi. Südlich von Malindi, Richtung Mombasa, liegt das Ferienzentrum von Watamu, die berühmteste Urlaubsregion des Landes am Indischen Ozean. Das türkisfarbene Wasser und die Korallenriffe des Watamu Marine National Park machen die Region insbesondere zu einem beliebten Mekka für Taucher. Erstklassige Hotelanlagen mit hohem Komfort warten hier auf Pauschalreisende.
Aktivitäten
Die Küste des Indischen Ozeans bietet Pauschalreisenden eine Vielzahl an Unternehmungsmöglichkeiten. Neben Erholung am Strand und ungetrübtem Badespass auch während des deutschen Winters werden jede Menge Freizeit- und Sportaktivitäten angeboten, allen voran natürlich Wassersport. Ob Tauchen, Schnorcheln, Segeln für jede Alters- und Preisklasse ist etwas dabei. Die Küste zählt zu den schönsten Tauchrevieren der Welt. Der Malindi Marine National Park ist nur eines von unzähligen Beispielen. Eine Surf- oder Tauchausrüstung können Sie sich problemlos mieten und bei Bedarf gleich günstig Unterricht nehmen. Auch Golf- und Tennisplätze gibt es zur Genüge. In Kenias Norden locken aber nicht nur Sonne, Sand und Meer, sondern auch zahlreiche andere Highlights. Ein Ausflug ins Landesinnere, für den Sie sich durchaus etwas Zeit nehmen sollten, gehört unbedingt zu einer Pauschalreise nach Kenia dazu. Bei einer Safari werden Sie eine weltweit einmalig reichhaltige Tierwelt hautnah erleben.
Sehenswürdigkeiten
Auch das Thema Kultur muss bei einer Pauschalreise nach Kenia nicht zu kurz kommen, die Region an Kenias nördlicher Küste hat für geschichtsinteressierte Urlauber einiges zu bieten. In der heute 70.000 Einwohner zählenden Stadt Malindi trifft man auf die Zeugnisse einer wechselvollen Geschichte. Die seit dem 13. Jahrhundert bestehende Stadt war einst wichtiges arabisches Handelszentrum an der ostafrikanischen Küste. Sehenswert ist das Grabmal von Scheich Hassan aus dem 15. Jahrhundert. Der portugiesische Entdecker Vasco da Gama ging 1498 hier an Land, die Stadt fiel in der Folge an die Portugiesen, die ihrerseits einige Spuren hinterlassen haben. Eine 1541 errichtete Kirche ist noch heute zu besichten. Später stand die Stadt unter der Herrschaft des Sultan von Oman. Auch die weiter südlich gelegene pulsierende Hafenstadt Mombasa ist einen Urlaubsabstecher wert. Ähnlich wie Malindi wurde es als arabische Handelsniederlassung gegründet, ist aber noch heute von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Mombasa ist die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas und zählt zu den schönsten Städten des Kontinents. Die arabische Altstadt zieht Urlauber in ihren Bann, im Hafen ankern zahlreiche Dhaus, alte Segelschiffe, die noch heute für den Handel mit der arabischen Halbinsel eingesetzt werden. Ebenfalls einen Ausflug wert ist die Insel Lamu, ganz im Norden der kenianischen Küste gelegen. Hier werden Sie sich einige Jahrhunderte in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen. Auf der gesamten Insel befindet sich nur ein einziges Automobil, der Geländewagen des Chefs der Lokalverwaltung. Lamu, das wirtschaftlich seine besten Zeiten längst hinter sich hat, ist einst mit Sklaven- und Elfenbeinhandel reich geworden und seit gut 100 Jahren in einen Dornröschenschlaf gefallen.
Klima
Kenias Küste wird von tropischem Klima bestimmt und von Monsunwinden etwas abgekühlt. Bedingt durch die Lage direkt am Äquator weist das Land zwei Regenzeiten pro Jahr auf, von Ende März bis Mitte Mai sowie im November und Dezember. Die Niederschläge nehmen nach Norden hin, in Richtung Grenze, ab. Die Temperaturen betragen ganzjährig zwischen 27 und 30 Grad, nennenswerten Temperaturschwankungen treten nicht auf.
Trinkgeld
Servicekräfte erwarten ein Trinkgeld von 5-15% der Rechnungssumme. Wenn Sie einen ganztägigen Ausflug mit Fahrer unternehmen, denken Sie bitte daran, dass oft der größte Teil des Familieneinkommens aus Trinkgeld besteht. 3-4 Euro pro Tag und Person sind angemessen. Auch dem freundlichen Reiseführer sollten Sie ein Trinkgeld in vergleichbarer Höhe gewähren.
Zahlungsverkehr
Die Währung des Landes ist der Kenia-Schilling, 1 Schilling teilt sich in 100 Cents. In Mombasa, Malindi und in den größeren Hotels ist es kein Problem, Reiseschecks oder Devisen einzutauschen. Daneben ist dies auch in der wachsenden Zahl von Wechselstuben möglich, oft auch zu günstigeren Wechselkursen. Es empfiehlt sich, kleinere Beträge in Euro oder US-Dollar mitzuführen; beide Währungen werden in der Regel akzeptiert und sind gern gesehen. Größere Mengen an Bargeld sollten Sie nicht bei sich haben! In ländlichen Regionen ist es sinnvoll, genügend kenianische Schilling mitführen. Internationale Kreditkarten werden größeren Restaurants und Hotels zumeist akzeptiert.
Reisezeit
An Kenias Nordküste ist das ganze Jahr über Reisezeit. Die Wassertemperaturen sinken nie unter 21 Grad. Während der beiden kurzen Regenzeiten im Frühling und im Spätherbst kommt es zu kurzen aber heftigen Schauern, meist in den Nachmittagsstunden, die die Urlaubsfreude aber höchstens kurzfristig trüben können. Wer bei seiner Reiseplanung flexibel ist, sollte bevorzugt während der Trockenzeit nach Kenia reisen.
Verkehr
Kürzere Strecken legt man am besten mit dem Taxi oder dem Minibus zurück, den Preis sollten Sie am besten vor Fahrtbeginn klären. Für manche Fahrten stellt auch ein Mietwagen eine Alternative dar. Niederlassungen internationaler Autoverleihagenturen finden Sie in Mombasa und Malindi, einheimische Firmen sind zahlreicher vertreten. Auf Grund der als chaotisch zu bezeichnenden Verkehrsverhältnisse und teilweise schlechten Straßen empfiehlt es sich, zumindest bei längeren Fahrten, gleich auch einen Fahrer mitzubuchen. Dieser kann mit landestypischen Verkehrssituationen z.B. Tiere auf der Fahrbahn meist besser umgehen als Pauschalreisende aus Europa. Für längere Strecken können Sie auch auf einen Inlandsflug zurückgreifen.
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