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Last Minute Insel Djerba - Lastminute Urlaub Insel Djerba
Die Insel Djerba, gelegentlich auch als das Tahiti des Mittelmeeres bezeichnet, liegt vor der Südküste Tunesiens im Golf der Kleinen Syrte. Mit gut 500 qkm ist die flache, grüne Insel die größte Insel Nordafrikas und ein wahres Ferienparadies für Lastminute-Urlauber: 320 Sonnentage im Jahr, über Millionen von Dattelpalmen, traumhafte Sandstrände, ein reiches historisches und kulturelles Leben sowie eine hervorragend entwickelte und auf die Bedürfnisse von Urlaubern zugeschnittene touristische Infrastruktur machen Djerba zum Traumurlaubsziel. Bereits Odysseus soll hier gelandet sein; der Sage nach konnte er nur mittels einer List seine Gefährten, die vom Zauber der Insel bezirzt waren, dazu bewegen, Djerba wieder zu verlassen. Die Insel, die heute von knapp 100.000 Menschen bewohnt wird, hatte seit den Zeiten Homers eine bewegte Vergangenheit. Djerba war phönizische Handelsniederlassung, während der Zeit der Römer, die die Insel Menix nannten und einen noch heute bestehenden Damm zum Festland bauten, endeten hier Karawanen aus dem Süden der Sahara. Später kamen Vandalen, Araber und zwischenzeitlich sogar die Normannen und schließlich die Spanier. Dieser wurden wiederum von Piraten vertrieben, die aus den Schädeln der Besiegten eine makabere Pyramide errichten ließen. Im 19. Jahrhundert schließlich wurde die Insel Teil des französischen Kolonialreichs. Auch heute noch ist in ganz Tunesien das französische Erbe zu spüren, kulinarisch, kulturell und auch sprachlich gesehen. Nicht zuletzt dadurch ist Tunesien das ideale Urlaubsziel: Das Land hat sich zwar seinen orientalischen Zauber erhalten, ist dennoch aber gleichzeitig sehr westlich geprägt.
Aktivitäten
Djerba das ist Sonne, Strand und Meer. Mit anderen Worten: Es lockt der perfekte Strandurlaub. Aber nicht nur Erholung wird hier groß geschrieben. Die angenehmen Wassertemperaturen sorgen von Mai bis in den November hinein für ungetrübtes Badevergnügen. Daneben gibt es zahlreiche attraktive Freizeit- und Sportangebote. Ob Segeln, Tennis oder Golf für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch wenn die Insel Djerba selbst alles bietet, was das Urlauberherz begehrt, lohnt auch immer ein Ausflug auf das tunesische Festland, welches über den nur 7km langen Damm oder mit einer Fähre bequem erreichbar ist. Mit dem Geländewagen oder auch auf dem Rücken eines Kamels lässt sich die Wüste, die etwa 100km in Richtung des Landesinneren beginnt, erkunden.
Sehenswürdigkeiten
Auf Grund ihrer bewegten Geschichte kann die Insel Djerba mit einer Reihe historischer Sehenswürdigkeiten aufwarten. Weltberühmt ist die Synagoge La Ghriba, wörtlich die Wunderbare, die nicht nur zahlreiche Touristen sondern auch jüdische Pilger anzieht. In Houmt Souk, der Inselhauptstadt mit ihren verwinkelten, meist überdachten Gassen, taucht man in das pulsierende Leben Arabiens ein. Besonders sehenswert ist der Basar, arabisch Souk, von dem sich auch der Name der Stadt ableitet. Silberschmuck, bunt bestickt Kleider, Antiquitäten, Teppiche und vieles mehr werden hier feilgeboten. Geprägt wird die Stadtsilhouette durch das viereckige Minarett der Djama El Ghorba, der Fremdenmoschee aus dem 17. Jahrhundert und der Türkenmoschee mit ihren sieben Kuppeln und dem runden Minarett. Am Hafen liegt das Fort Espagnol, arabisch Bordj El Kebir, das im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Midoun, im Ostteil der Insel gelegen und mit 10.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Djerbas, ist eine malerische arabische Kleinstadt mit buntem Marktreiben und altehrwürdigen und für die Djerba typischen, nach außen meist fensterlosen Häusern, die mit ihren Ecktürmen wie kleine, strahlend weiße gekalkte Festungen wirken. Die hier lebenden dunkelhäutigen Menschen zeugen davon, dass bis ins 19. Jahrhundert hinein zahlreiche Menschen aus Schwarzafrika als Sklaven gehalten wurden. Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist Guellala, die Töpferstadt an der Südküste Djerbas, deren Einwohner ihrem Handwerk noch nach alter, überlieferter Sitte nachgehen. Die tief in den Boden gegrabenen Tonöfen wirken wie Katakomben. In früheren Zeiten waren Töpferprodukte aus Djerba im gesamten Mittelmeerraum weit verbreitet.
Klima
Klimatisch wird der Golf der Kleinen Syrte und damit auch Djerba von einem Wechsel zwischen Mittelmeerklima und Wüstenklima bestimmt. Das Sommerhalbjahr ist warm und trocken, der Winter mild und vergleichsweise niederschlagsreich. Die Insel Djerba wartet mit 320 Sonnentagen pro Jahr auf.
Trinkgeld
Üblicherweise sollten europäische Gäste in Restaurants ein Trinkgeld in Höhe von 10-15% des Rechnungsbetrages geben. Viele der Kellner sind auf diese Nebeneinkünfte angewiesen. Bei Taxifahrten sollten Sie den Fahrtpreis aufrunden.
Zahlungsverkehr
Landeswährung ist der Tunesische Dinar (TND), der sich in 1000 Millimes teilt. Der Umrechnungskurs wird von der Zentralbank täglich neu bestimmt und ist für alle Wechselstuben verbindlich. Die Ein- oder Ausfuhr des Dinars ist nicht gestattet, ausländische Devisen dürfen dagegen in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Neben Bargeld werden auch Kreditkarten und Reiseschecks akzeptiert.
Reisezeit
Reisezeit für die Insel Djerba sind die Monate April bis November. Von April bis Juni ist mit einer Durchschnittstemperatur von 20-25 Grad dabei die beste Zeit für einen Lastminute-Urlaub. Nach den regenreichen Wintermonaten ist die Insel im Frühjahr sattgrün. Die Monate September und Oktober eignen sich ebenfalls hervorragend für einen Lastminute-Urlaub, insbesondere wenn ein Abstecher auf das Festland mit einer Tour durch die Wüste geplant ist. Im Hochsommer, im Juli und August, ist das Klima sehr warm und trocken und somit ideal für einen Badeurlaub. Die Wassertemperatur liegt dann bei 25 Grad. Ausflüge auf das tunesische Festland, insbesondere in die Wüste, sind während des Hochsommers allerdings weniger empfehlenswert. Angenehme Wassertemperaturen herrschen bis in den November hinein.
Verkehr
Mit dem Mietwagen oder mit dem Taxi bewegt man sich meist am schnellsten und am einfachsten fort. Daneben gibt es zahlreiche preiswerte Busverbindungen. Einen Mietwagen bekommen Sie auf Djerba problemlos. Neben internationalen Agenturen, die an allen Flughäfen vertreten sind, gibt es auch eine Reihe von nationalen Autoverleihfirmen. Diese sind in den meisten Fällen preiswerter. Zu beachten ist, dass auf der gesamten Insel ein Tempolimit von 70km/h gilt. Taxifahrten innerhalb von Ortschaften sind sehr preiswert. Großraumtaxis, mit denen auch Überlandfahrten möglich sind, sind wesentlich teurer. Der Fahrtpreis sollte vor Fahrtantritt abgesprochen werden. Für Busfahrten gilt: Offizielle Busfahrpläne gibt es oft nicht. Sie sollten deshalb die Abfahrtszeiten im Busbahnhof erfragen. Djerba ist durch einen 7km langen Damm und durch Autofähren mit dem Festland verbunden.
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